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Gebrauchtwagen: Audi A3 läuft lange ohne Panne

Das Pannenrisiko ist beim Audi A3 der zweiten Generation laut ADAC sehr gering. Im Bild sehen Sie das Modelljahr 2010. Auch der TÜV lobt das Kompaktmodell, das bei der Hauptuntersuchung kaum Probleme macht.
Das Pannenrisiko ist beim Audi A3 der zweiten Generation laut ADAC sehr gering. Im Bild sehen Sie das Modelljahr 2010. Auch der TÜV lobt das Kompaktmodell, das bei der Hauptuntersuchung kaum Probleme macht.
Foto: dpa

Die dritte Generation des Audi A3 kommt im August zu den Händlern. Dann muss der Neue beweisen, dass er seinen Vorgängern das Wasser reichen kann. Denn vor allem die zweite Auflage des A3 gilt als zuverlässiger Gebrauchter.

Nach Einschätzung des ADAC hat der A3 der zweiten Generation (gebaut seit 2003) „ein sehr niedriges Mängel- und Pannenniveau“. Der Wagen zähle zu den besten seiner Klasse, besonders jüngere Baujahre seien sehr zuverlässig.

In seiner Pannenstatistik führt der Automobilclub für nach 2006 gebaute Exemplare des A3 keine Mängelschwerpunkte mehr auf. Zuvor machten Turbolader und abrutschende Turboschläuche bei Dieseln der Baujahre 2003 bis 2005 Probleme. Bei Benzinern bis 2005 sorgten Defekte an der Einspritzanlage für Zwangsstopps, ebenso bei Dieseln von 2006.

Turbolader und abrutschende Turboschläuche machten bei Dieseln der Baujahre 2003 (im Bild) bis 2005 Probleme.
Turbolader und abrutschende Turboschläuche machten bei Dieseln der Baujahre 2003 (im Bild) bis 2005 Probleme.
Foto: Hersteller

Im Kühlsystem versagten beim 1,6-Liter-Benziner von 2003 und bei Dieseln von 2003 und 2004 mitunter die Thermostate und Wasserpumpen. Bei der Hauptuntersuchung werden beim A3 laut TÜV nur Kleinigkeiten wie verstellte Scheinwerfer und gerissene Achsmanschetten beanstandet – die Gesamtnote lautet „Sehr gut“.

Golf aus Ingolstadt

Der „Golf aus Ingolstadt“ – unter dem Blech des Audi A3 steckt weitestgehend die Technik des VW-Erfolgsmodells – kam 1996 auf den Markt. Bis 2003 wurde die Erstauflage gebaut. Dann folgte Nummer zwei. Karosserieformen sind neben dem Dreitürer die „Sportback“ genannte Version mit fünf Türen und das Cabrio, das 2008 in den Verkauf ging.

Beim neuen Modell ist erstmals auch ein kompaktes Stufenheck in Planung. Für die zweite Generation wurde ab 2006 ein Direktschaltgetriebe angeboten.

Die kräftigste Modellvariante ist der RS3: Sein Reihenfünfzylinder entwickelt 340 PS. Daneben treiben den A3 ab der zweiten Generation Benziner mit 102 PS bis 265 PS an. Zum Einsatz kommen Vier-, Fünf- sowie Sechszylinder in V- und Reihenanordnung. Beim Diesel sorgen Vierzylinder mit 90 PS bis 170 PS für Vortrieb.

Auch Gebrauchte nicht ganz billig

Als Neuwagen ist der kompakte Ingolstädter nicht die billigste Wahl – vor allem im Vergleich zum Konzernbruder VW Golf. Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt hält sich das Auto vergleichsweise gut im Preis.

Im Kühlsystem versagten beim 1,6-Liter-Benziner von 2003 (im Bild) mitunter die Thermostate und Wasserpumpen.
Im Kühlsystem versagten beim 1,6-Liter-Benziner von 2003 (im Bild) mitunter die Thermostate und Wasserpumpen.
Foto: Hersteller

So werden laut der Schwacke-Liste für einen A3 1.4 TFSI Ambiente mit 125 PS von 2008 noch rund 12.300 Euro fällig. Ein solches Fahrzeug hat durchschnittlich 57.200 Kilometer hinter sich. Für einen vergleichbaren Sportback fallen demnach noch 13.300 Euro an – bei einer Laufleistung von durchschnittlich 65.000 Kilometern.

Wer einen Diesel sucht, muss im Falle eines A3 2.0 TDI DPF quattro Ambition mit 140 PS von 2010 noch etwa 18.850 Euro einkalkulieren – bei 42.550 Kilometern auf dem Tacho. Mit 18.500 Euro wird ein Cabriolet 1.8 TFSI Attraction von 2009 mit 160 PS und 45.200 Kilometern Laufleistung ähnlich teuer gelistet. (dpa, dmn)

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