Empfehlen | Drucken | Kontakt23.12.2011 - 09:31 Uhr

Wunder-Trainer Lucien Favre: "Löw hat Recht: Es war ein Super-Jahr"

Von AXEL STRÖTKER und ACHIM MÜLLER
Lucien Favre lässt seinen Gefühlen freien Lauf.
Lucien Favre lässt seinen Gefühlen freien Lauf.
Foto: dapd
Mönchengladbach –  

„Er hat Recht: Es war ein Super-Jahr. Ich bin extrem zufrieden.“

Borussias Fohlen-Flüsterer nimmt den Ritterschlag von Joachim Löw („Lucien Favre ist für mich der Trainer des Jahres“) an: „Danke schön, ich akzeptiere.“ Und singt ein Loblied auf seine Mannschaft: „Du brauchst Spieler, die verstehen, was du genau willst. Unsere Spieler haben alle Spielintelligenz. Das braucht ein Trainer.“

In zehn Monaten von einer so gut wie abgestiegenen Bundesliga-Schießbude auf Champions-League-Quali-Platz vier und unter die letzten Acht im Pokal – das ist Favres Werk. 1,83 Bundesliga-Punkte im Schnitt sind Vereinsrekord. Vor den Meistermachern Weisweiler (1,74) und Lattek (1,72).

Lucien „Hennes“Favre spricht im EXPRESS über...

... den gelungenen Hinrunden-Abschluss: „Das Wichtigste für mich waren die drei Punkte gegen Mainz. Das Überwintern im Pokal ist verdient.“

... Gladbachs Höhenflug: „Das Wunder geht weiter. 33 Punkte plus Einzug ins Viertelfinale – das ist unglaublich.“

...das Spitzenteam Borussia: „Wir sind eine Überraschungs-Mannschaft und kämpfen um jeden Punkt.“

... das neue Selbstvertrauen: „Die Spieler glauben an sich. Wir waren besser als Schalke, sehr gut in der Ball-Eroberung. Es ist schwer, gegen uns zu spielen und eine Lücke zu finden.“

... die Rückrunde: „Ich sehe keinen Grund, etwas zu ändern. Wir müssen weitermachen Spiel für Spiel gegen Bayern und dann dreimal auswärts in Stuttgart, Wolfsburg, Berlin.“

...das Pokal-Viertelfinale bei seinem Ex-Klub Hertha: „Wir können das nicht ändern. Es hätte auch Bayern oder Dortmund auswärts sein können. Unser 2:1 in der Bundesliga dort hat nichts zu sagen. Das Viertelfinale ist ein K.o.-Spiel, das ist etwas ganz anderes.“

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