Empfehlen | Drucken | Kontakt26.01.2012 - 13:16 Uhr

Wechsel perfekt: Young Boys Bern holen Gladbach-Stürmer Bobadilla

Von AXEL STRÖTKER , ACHIM MÜLLER und OLIVER PERGHER
Raúl Bobadilla geht künftig für die Young Boys Bern auf Torejagd.
Raúl Bobadilla geht künftig für die Young Boys Bern auf Torejagd.
Foto: Bongarts/Getty Images
Bern –  

Der Büffel macht die Biege! Raul Bobadilla packte Donnerstag seine Klamotten, verabschiedete sich von den Borussia-Kollegen.

Der 24-jährige Argentinier stürmt zu den Young Boys aus Bern – zurück in die Schweiz.

Raúl Bobadilla schreibt dazu auf seiner Facebook-Seite: „Liebe Freunde Der eine oder andere hat sich gewundert, das ich heute früh nicht beim Training war. Ich reise heute nach Bern, da es einen Transfer zum BSC Young Boys geben wird. Die abschließenden Transferformalitäten werden heute geregelt. Morgen erzähl ich euch mehr, versprochen.“

Der Schweizer Traditionsklub bestätigt den Wechsel: „Der BSC Young Boys freut sich, Ihnen mitzuteilen, dass mit Stürrmer Raul Bobadilla und dessen Klub Mönchengladbach eine Einigung über den sofortigen Transfer des Argentiniers erzielt worden ist. Raul Bobadilla spielte seit Sommer 2009 für Borussia Mönchengladbach. In der vergangenen Vorrunde wurde er beim Team von Trainer Lucien Favre 15 Mal eingesetzt (1 Tor, 2 Assists).“

Borussia Mönchengladbach meldet: „Stürmer Raul Bobadilla wechselt vorbehaltlich der Freitag stattfindenden medizinischen Untersuchung, mit sofortiger Wirkung zum Schweizer Erstligisten Young Boys Bern. Der 24 Jahre alte Argentinier kam im Juli 2009 zum VfL und machte in den vergangenen zweieinhalb Jahren 59 Bundesligaspiele (8 Tore) für Borussia.“

Über die finanziellen Modalitäten des Transfers wurde Stillschweigen vereinbart. „Für Raul wäre es auch in der Rückrunde schwierig geworden, bei uns auf viele Einsätze in der Startelf zu kommen, deshalb ist der Transfer zum jetzigen Zeitpunkt für ihn sinnvoll“, so Sportdirektor Max Eberl.

Der hatte 2009 Bobadilla für 4,2 Millionen Euro Ablöse von Grashopper Zürich geholt. Der Büffel schaffte bei Borussia nie den Durchbruch, saß beim 3:1 gegen den FC Bayern nur auf der Tribüne und zieht jetzt die Konsequenzen.

Ob Gladbach bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar einen Nachfolger verpflichtet, ist offen. Mediensprecher Markus Aretz zum EXPRESS: „Es steht noch nicht fest, ob wir erneut auf dem Transfermarkt aktiv werden.“

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