Empfehlen | Drucken | Kontakt09.10.2011 - 13:07 Uhr

Vertragsverlängerung in Aussicht: Erste Pokerrunde mit ter Stegen

Borussia ist für ihn ein ganz besonderer Verein: Torwart Marc-André ter Stegen.
Borussia ist für ihn ein ganz besonderer Verein: Torwart Marc-André ter Stegen.
Foto: Getty
Mönchengladbach –  

Sie sind Borussias Jung-Juwelen: Marco Reus (22) und Marc-André ter Stegen (19). Die beiden Fohlen zusammen haben einen Marktwert oberhalb der 15-Millionen-Euro-Grenze.

Längst haben einige europäische Top-Klubs Gladbachs Super-Bubis im Visier. Doch während Offensiv-Rakete Reus bereits einen neuen Vertrag bis 2015 mit satter Gehaltserhöhung und festgeschriebener Mega-Ablösesumme unterschrieben hat, lässt sich Mini-Titan ter Stegen Zeit. „Es gibt keinen Grund zur Eile. Der Junge will erst einmal in Ruhe das ganze Bundesliga-Geschäft kennenlernen und nichts überstürzen“, erklärt sein Berater Gerd vom Bruch.

Eine erste Pokerrunde mit Max Eberl hat es längst gegeben. Borussia will Eigengewächs ter Stegen genau wie Reus mit einem langfristigen Millionen-Vertrag ködern, im Gegenzug soll eine feste Wahnsinns-Ablöse her. „Es ist aber nichts unterschrieben“, versichert vom Bruch.

EXPRESS erfuhr: Marc-André denkt nicht nur an die Kohle, will mit Bedacht die Zukunft planen. Dass er sich dies auch erlauben kann, hat er seinem bereits in der A-Jugend geschickt ausgehandelten Vertrag bis 2014 zu verdanken. Zwar bekommt der Mini-Titan im Vergleich zu den meisten Profi-Kollegen ein bescheidenes Grundgehalt, eine feste Ablöse ist nicht fixiert.

Eine Klausel sorgt aber dafür, dass mit jedem Spiel mehr in Liga eins die Lohntüte von ter Stegen immer größer wird. Dazu gibt es Punkt- und Sieprämien. Berater vom Bruch: „Er hat genug zu essen im Kühlschrank.“

Angst, dass ter Stegen statt mit seiner Jugendliebe Borussia vorzeitig zu verlängern vielleicht schon bald woanders zwischen den Pfosten steht, müssen die VfL-Treuen nicht haben. Marc-André: „Jeder weiß, dass Borussia ein ganz besonderer Verein für mich ist.“

Heißt: Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er „Ja“ zu Eberls Angebot sagt.

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