Empfehlen | Drucken | Kontakt02.01.2012 - 14:32 Uhr

Unzufriedener Linksverteidiger: Borussia-Bosse lassen Oscar nicht weg

Von ACHIM MÜLLER
Muss bleiben, obwohl er unzufrieden mit seiner Rolle ist: Oscar Wendt
Muss bleiben, obwohl er unzufrieden mit seiner Rolle ist: Oscar Wendt
Foto: dapd
Mönchengladbach –  

„Wir müssen nach Weihnachten über meine Situation reden“ – so hatte sich Borussias Schweden-Happen Oscar Wendt in den Urlaub verabschiedet.

Der Linksverteidiger kam mit großen Ambitionen, ist jedoch unzufrieden. Denn Oscar kommt am derzeit groß aufspielenden VfL-Kapitän Filip Daems nicht vorbei. Denn der spielt seine bisher beste Saison bei Borussia. Eine Ausleihe von Wendt, der Spielpraxis sammeln will, wird es aber definitiv nicht geben.

Die Borussen-Bosse denken nicht daran, den 26-Jährigen (Hollands Erstligist FC Twente ist an ihm dran) abzugeben, brauchen ihn als starken Backup, falls Daems sich mal verletzt. Wendts Berater Niclas Jensen sagte nun dem dänischen Internet-Portal „bold.dk“, es gäbe zwar mehrere „Anfragen“ für seinen Schützling, aber Borussia lasse ihn „nicht ziehen“.

Heißt: Wenn Oscar regelmäßig spielen will, muss er in der Rückrunden-Vorbereitung richtig Gas geben, um an Daems vorbeizukommen. Das wird schwer genug.

Jensen: „Wir hoffen aber dennoch, dass Oscar in der zweiten Saisonhälfte mehr eingesetzt wird.“ Das hoffen auch die Youngster Matthias Zimmermann (19), Lukas Rupp (20) und Yuki Otsu (21). Die drei gelten zwar als hochtalentiert, spielen in der Favre-Elf bislang aber kaum eine Rolle.

Genau wie Baby-Tormaschine Elias Kachunga (19). Der junge Angreifer durfte in dieser Spielzeit nur in der Regionalliga-Zweitvertretung knipsen (12 Treffer und fünf Vorlagen in 18 Spielen), nun will ihn der VfL Osnabrück ausleihen. Laut dessen Coach Pele Wollitz ist man sich mit Kachunga bereits einig.

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