Empfehlen | Drucken | Kontakt17.03.2011 - 13:37 Uhr

Keller-Derby: Gladbach - Lautern: Trainer Favre: „Die Fans werden uns nach vorne puschen“

Gladbach-Trainer Lucien Favre
Gladbach-Trainer Lucien Favre
Foto: dpa
Mönchengladbach –  

Mit neuer Heimstärke will Borussia Mönchengladbach den positiven Trend seit dem Amtsantritt von Trainer Lucien Favre fortsetzen.

Der Tabellenletzte hat vor dem Keller-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitag (20.30 Uhr, live im EXPRESS.DE-Ticker) neuen Mut geschöpft.

„Wir sind ja schon mehrfach abgeschrieben worden. Aber wir sind wieder mittendrin“, befand Borussias Sportdirektor Max Eberl vor dem Schlüsselspiel gegen den Aufsteiger aus der Pfalz. Mit 23 Punkten rangieren die Gladbacher als 18. zwar mit fünf Punkten Rückstand auf die rettenden Plätze, könnten aber mit einem Erfolg am Freitag bis auf zwei Zähler heranrücken.

Die Hoffnung der Borussen stützt sich auf die Arbeit des neuen Trainers. Unter der Regie von Favre schaffte die Elf vom Niederrhein nicht nur die ersten Heimsiege der Saison, sondern sammelte auch bereits sieben Punkte aus den vier Spielen mit dem neuen Coach. Doch der Schweizer warnt davor, die Partie gegen die Pfälzer als Selbstläufer zu sehen. „Kaiserslautern kann hier mit einem Punkt gut leben. Das macht die Sache für uns nicht einfacher“, meinte Favre.

Nach dem glücklichen Punktgewinn beim SV Werder Bremen am vergangenen Wochenende (1:1) ist ein Erfolg gegen Kaiserslautern für den fünfmaligen deutschen Meister Pflicht. „Wir haben gegen die direkten Konkurrenten bislang schon zu viele Punkte liegen lassen. Wir dürfen uns keinen Ausrutscher mehr erlauben“, sagte Borussen-Profi Thorben Marx.

„Das ist natürlich ein wichtiges Spiel. Die Fans werden uns nach vorne puschen“, meinte Favre. Dabei setzt der Trainer auf Profis vom Kaliber des Brasilianers Dante, dem in Bremen in der Nachspielzeit der Ausgleichstreffer gelang. „Er ist ein Musterbeispiel im Abstiegskampf“, befand der Gladbacher Coach, der weiterhin auf Stürmer Igor de Camargo verzichten muss und noch um den Einsatz des an Grippe erkrankten Kapitäns Filip Daems bangt.

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