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Schöpf und Höjbjerg im Visier : Borussia baggert an Bayerns Pokal-Held

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Objekt der Borussia-Begierde: Bayerns jüngster Pokal-Champ Pierre-Emile Höjbjerg (18).
Objekt der Borussia-Begierde: Bayerns jüngster Pokal-Champ Pierre-Emile Höjbjerg (18).
Foto: Bongarts/Getty Images
Mönchengladbach –  

„I bin a Bayer“ – Worte, die Borussen-Manager Max Eberl, ohne rot zu werden, sagen darf. Der 40-Jährige ist in München aufgewachsen, wurde 1989 mit der B-Jugend des FC Bayern deutscher Meister, 1991 feierte Eberl sein Bundesliga-Debüt im Dress des Rekordmeisters.

Inzwischen ist er zwar längst am Niederrhein heimisch geworden, den guten Draht nach München, zur Säbener Straße, hat Eberl allerdings nie verloren. Wie zu Uli Hoeneß (62), für den Fohlen-Macher ein Ratgeber und Manager-Vorbild. Aber auch bis in die Amateur- und Jugend-Abteilung des FCB hat Eberl exzellente Kontakte.

Doch nun gibt es so etwas wie klimatische Störungen: Der Rekordmeister ist scharf auf Borussias Super-Talent Sinan Kurt (17). Der Mini-Reus (bekannt aus der Sky-TV-Doku „Projekt Profi“) hat offenbar schon beim FCB angebissen. Weigert sich daher auch, seinen nach EXPRESS-Informationen bis 2015 laufenden Vertrag im Fohlen-Stall zu verlängern.

Borussias Mini-Reus Sinan Kurt (17), Vertrag bis 2015
Borussias Mini-Reus Sinan Kurt (17), Vertrag bis 2015
Foto: imago/Moritz Müller

Angeblich will Kurt schon zum 1. Juli die Mücke machen. Eberl und Coach Favre planen aber mit Sinan, der im Juli 18 Jahre alt wird, bereits für den Profi-Kader. Eberl baggert wiederum an zwei FCB-Talenten rum. So an Ösi-Jungstar Alessandro Schöpf (20), der auf Leihbasis kommen soll.

EXPRESS erfuhr zudem, dass Eberl noch einen weiteren Bayern-Bubi im Visier hat. So soll auch Pokal-Held Pierre-Emile Höjbjerg (18, Vertrag bis 2016) Borusse werden. Ebenfalls auf Leihbasis. Höjbjerg zeigte jüngst beim Münchner Final-Triumph (2:0) gegen Dortmund eine beeindruckende Vorstellung.

Der junge Däne, der vor wenigen Wochen seinen Vater verloren hat, hat das Zeug zum Star. Weshalb Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (58) in Sachen Ausleihe sagt: „Pierre hat sich wunderbar entwickelt, ist schon erstaunlich reif und hat sich gerade in die Mannschaft gespielt. Das ist ein FC-Bayern-Spieler, der bleibt hier.“

Klingt, als hätte Eberl wegen Höjbjerg, Schöpf und Kurt nun einiges mit Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer (46) zu besprechen.

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