Gegen Frankfurt knallte er den Ball aus mehr als 30 Metern in den Winkel, gegen Wolfsburg jagte er die Kugel volley ins Netz und in Mainz versenkte er eine Bogenlampe aus 44 Metern. Borussias Zauberfuß Juan Arango ist ohne Frage der Kunstschütze der Hinrunde in der Fußball-Bundesliga.
„Die schwierigen Tore liegen mir“, sagte der 32-Jährige nach seinem Traumtor gegen Mainz. Doch der Venezolaner kann auch anders – leider. Wenn es nämlich um den simplen Pass zum Mitspieler geht, zeigt sich das Genie manchmal von seiner schlampigen Seite.
223 Fehlpässe weist die Statistik für Arango zum Ende der Hinrunde laut Spiegel Online aus. Kein anderer Spieler in der Bundesliga spielte mehr Bälle zum Gegner.
Natürlich ist das alles nur relativ: Schließlich machte er jedes Spiel mit und wurde nur dreimal kurz vor Schluss ausgewechselt. Und auf seiner Position muss er die riskanteren Pässe versuchen, nicht umsonst haben Innenverteidiger häufig die besten Passquoten. Kein Grund also an Arango zu zweifeln.
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