Marco Reus ist Borussias gefährlichste Offensiv-Waffe. Drei Buden, drei Vorlagen lautet die aktuelle Saison-Bilanz. Für den angepeilten Dreier gegen Kaiserslauterns wäre sein Einsatz so wichtig.
Doch die Rakete droht auszufallen, absolvierte Donnerstag wegen einer Schambeinentzündung erneut nur ein individuelles Programm. Das sah zwar vielversprechend aus, Reus sagte aber im Anschluss: „Wir müssen abwarten. Ich halte mich noch zurück und gehe kein Risiko ein. Ich weiß nicht, ob ich spielen kann. Wir müssen schauen, wie sich die Belastung jetzt auswirkt.“
Beim Abschlusstraining am Freitag soll Marco erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Im Anschluss wollen Trainer Lucien Favre und er entscheiden, ob ein Einsatz infrage kommt. Kann Borussia einen Kracher wie Reus überhaupt ersetzen?
Sportchef Max Eberl: Es gibt in jeder Mannschaft Spieler, die den Unterschied machen. Wenn ich Barcelona nehme – wenn da Messi fehlt, dann ist da auch ein Stück weit weniger Qualität da. Es gibt Spieler, die für den Unterschied verantwortlich sind. Marco Reus ist so ein Spieler. Die Wichtigkeit von ihm ist allen bekannt.“
Auch Favre schwärmt: „Marco ist sehr schnell, extrem stark im Eins-gegen-Eins, kann gut kombinieren. Wenn er verletzt ist, müssen wir eine andere Lösung finden. Ich habe Alternativen.“ Rupp, Herrmann oder Otsu.
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