Empfehlen | Drucken | Kontakt28.04.2011 - 16:05 Uhr

Revolution in Gladbach: Polster bietet sich Effe als Trainer an

Toni Polster hält viel von Effes Plan.
Toni Polster hält viel von Effes Plan.
Foto: Getty Images
Mönchengladbach –  

Der Revolutions-Plan von Ex-Borusse Stefan Effenberg nimmt immer konkretere Formen an: Horst Köppel soll ins Boot geholt werden – und auch Toni Polster zeigt sich von der Idee begeistert!
„Es muss ja irgendwann etwas passieren. Wir gehen da mit voller Überzeugung ran und sind felsenfest davon überzeugt, dass wir den Sieg einfahren werden“, sagte Effenberg bei Sky.

„Fakt ist, dass mehr sportliche Kompetenz in den Verein hereinkommt. Und wir haben noch ein paar Leute dabei, die in Zukunft vorgestellt werden.“

Dazu soll Horst Köppel gehören, der aber sagt, sich „noch nicht final entschieden“ zu haben. „Ich brauche noch etwas Zeit, um mir das zu überlegen - ob ich grundsätzlich dabei bin und wenn ja, in welcher Position.“

Zu der aktuellen Situation der Borussia sagt Köppel, der 184 Mal für Gladbach in der 1. Bundesliga aufgelaufen ist: „In Hannover dürfen sie nicht verlieren, dann ist der Relegationsplatz noch drin, aber die Frage ist doch, ob das dauerhaft das Ziel sein kann.“

Toni Polster will als Trainer zurückkehren

Einen weiteren Unterstützer hat Effenberg auch in Toni Polster, der die aktuelle Borussen-Führung hart angreift: „Viele Funktionäre denken, dass sie nach kürzester Zeit in der Bundesliga über große Kompetenzen verfügen. Aber wer einmal ein Omelett gemacht hat, ist ja auch nicht direkt ein Gourmet-Koch.“

Der geplanten Revolution steht er entsprechend positiv gegenüber: „Ich halte sehr viel von Effe. Er wird die Ärmel hochkrempeln, hat die sportliche Kompetenz und könnte bestimmt viel bewegen“, sagt der Österreicher. Auch er würde sich zur Verfügung stellen: „Ich bin Trainer, und mein Ziel ist es, in die Bundesliga zurück zu kommen.“

Auf der Jahreshauptversammlung am 29. Mai tritt Effenberg als Kandidat der „Initiative Borussia“ um den Versicherungsmanager Norbert Kox an, um die Führungsriege um Präsident Rolf Königs, Vize Rainer Bonhof und Sportdirektor Max Eberl zu stürzen.

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