Empfehlen | Drucken | Kontakt10.01.2012 - 14:54 Uhr

Petric plus zwei Super-Talente: Fohlen-Attacke auf den HSV

Mladen Petric während des HSV-Trainingslagers in Marbella.
Mladen Petric während des HSV-Trainingslagers in Marbella.
Foto: dpa
Belek –  

Von wegen die Großen fressen die Kleinen. Gestärkt durch die 17,5-Millionen-Euro-Spritze für den Abflug von Rakete Marco Reus nach Dortmund holen Gladbachs Bosse zum Gegenschlag aus.

Sportdirektor Max Eberl verspricht den VfL-Fans: „Wir werden zwei, drei Spieler verpflichten, die uns sofort weiterhelfen.“ Attacke, Borussia!

Die Fohlen starten die große Transfer-Offensive, Gladbach sucht den Super-Star. Ins Visier ist dabei Bundesliga-Dino HSV geraten. Die klammen Hamburger fürchten, dass ihnen die neureichen Borussen den am Saisonende ablösefreien Mladen Petric (31) wegschnappen.

Der kroatische Nationalspieler will erst wieder im März über seinen auslaufenden Vertrag verhandeln. Sagt über seine Zukunft: „So oder so ziehen wir im Sommer um. Meine Frau würde sich aber freuen, wenn sie möglichst frühzeitig Bescheid bekommt, ob wir nur innerhalb Hamburgs umziehen oder doch in eine andere Stadt.“

Der international erfahrene Petric passt genau ins Beuteschema von Super-Coach Lucien Favre: Er ist ein vielseitiger Führungsspieler, garantiert Tore, kostet nach der Saison aber keinen Cent Ablöse. Handgeld und Gehalt kann Gladbach stemmen.

„Das ist für mich nicht das vorherrschende Thema. Ich glaube, dass ich beim HSV eine große Wertschätzung genieße und beschäftige mich nicht mit anderen Angeboten“, wiegelt Kroatiens EM-Teilnehmer offiziell noch ab. Doch nicht nur im Fall Petric kommt der fünfmalige Meister dem sechsfachen Champion HSV in die Quere.

Beide Klubs jagen die schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri (20) und Granit Xhaka (19). Für Hamburg spricht, dass die Super-Talente vom FC Basel Coach Thorsten Fink kennen und wissen, welches System der spielen lässt.

Borussias große Trümpfe sind die 17,5-Reus-Millionen und Favre. Beim schweizer Fußball-Professor würden Shaqiri und Xhaka („In der Bundesliga zu spielen, wäre ein Traum“) nur zu gerne in die Lehre gehen.

Tütet Eberl dazu noch Petric als neuen Fohlen-Anführer ein, wäre der neue Top-Angriff für die Europa- oder Champions-League perfekt.

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