Er hat einen großen Anteil am Höhenflug der Fohlen und Platz zwei in der Tabelle. Mit Martin Stranzl ist Borussias Abwehr zur Festung geworden. Kein Wunder also, dass Österreichs neuer Nationaltrainer Marcel Koller alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um Stranzl zu einem Comeback beim ÖFB zu überreden.
Der 31-jährige Innenverteidiger soll dabei helfen, dass der Traum von der WM-Teilnahme 2014 wahr werden kann. Koller war daher extra zur Derby-Gala gegen Leverkusen gekommen, hatte sich nach dem Spiel lange mit Martin unterhalten. Doch der machte deutlich: „Wir haben ein gutes Gespräch gehabt, aber für mich gibt es kein Zurück mehr.“
Im EXPRESS erklärt Stranzl, warum er Koller einen Korb geben musste: „Ich habe bei meinem Rücktritt vor zwei Jahren gesagt, dass ich endgültig meine Energie und Konzentration auf Verein und Familie richte. Ich kann doch jetzt nicht, nur weil plötzlich ein guter Trainer da ist, alles wieder umschmeißen. Ich bin Patriot - aber auch konsequent bei meinen Entscheidungen.“
Zumal Stranzl nicht gefallen hat, dass erneut vertrauliche Details seiner Vorabgespräche mit dem Verband öffentlich geworden sind. Martin: „Ich weiß auch nicht, was das soll. Ich weiß auch nicht, warum zu lesen war, ich würde mir ein Hintertürchen offen lassen. Das Thema ist jetzt endgültig vom Tisch.“
Heißt: Weiter Vollgas nur für Borussia, damit die Fans so lange wie möglich von der Champions League träumen dürfen. Dass beim dämlichen 2:2 gegen Leverkusen Chancen ohne Ende versiebt wurden, ist für Stranzl kein Weltuntergang: „Wir müssen froh sein, dass wir überhaupt solche Dinger rausspielen. Die Tore kommen noch von ganz alleine.“
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