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Nach Bremen-Spiel: Gladbachs Matmour: „Tor war regulär“

Borussias Karim Matmour artistisch in der Luft: Sein Bremer Gegenspieler Sebastian Boenisch schaut zu.
Borussias Karim Matmour artistisch in der Luft: Sein Bremer Gegenspieler Sebastian Boenisch schaut zu.
Foto: Getty

Mönchengladbach - Karim Matmour haderte auch am Tag nach Borussias 0:3 in Bremen mit dem Schicksal.

„Mein Tor war regulär. Pfeift der Schiri nicht abseits, steht es 1:1 und alles ist wieder offen“, ärgerte sich der Algerier.

Die Szene aus der 37. Minute schildert er so: „Als Jean Jaurès geflankt hatte, war ich auf gleicher Höhe mit meinem Gegenspieler. Da ich sehr schnell bin, hatte ich direkt einen guten halben Meter Vorsprung. Deshalb dachte der Linienrichter, dass ich im Abseits stand. Sehr bitter.“

Doch Matmour suchte die Schuld für die erste Saison-Pleite nicht allein beim Unparteiischen: „Wir haben zu viel Respekt vor Werder gezeigt statt einfach unser Spiel zu machen. Es gab keinen Grund, Angst zu haben. Aber wir können viel aus dem Spiel lernen - das kann für den Verlauf der Saison eine wichtige Erfahrung gewesen sein.“

Zeit über die Auswärtsklatsche nachzudenken, haben die Fohlen nicht. Bereits Freitag gastiert der ungeschlagene Aufsteiger Mainz im Borussia-Park.

Marcel Meeuwis: „Bremen war zu stark, es ist keine Schande gegen sie zu verlieren. Wir müssen das Spiel abhaken und nach vorne schauen. Gegen Mainz gehen wir auf drei Punkte. Wenn uns das gelingt, haben wir einen guten Saisonstart hingelegt.“

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