Empfehlen | Drucken | Kontakt27.08.2011 - 20:45 Uhr

Gladbach auf Schalke: Monster-Jan macht Reus keine Angst

Von ACHIM MÜLLER
Ätsch, Schalke: Borussias Marco Reus hat keine Angst.
Ätsch, Schalke: Borussias Marco Reus hat keine Angst.
Foto: Wiechmann
Mönchengladbach –  

Wehe, wenn die Schalker Tormaschine ins Rollen kommt. 11:1 im Pokal, 5:1 gegen Köln, 4:2 in Mainz, dazu der jüngste 6:1-Rausch in der Europa-League-Quali. Gewinnt Königsblau, hageln Tore.

Nach seinen vier Toren gegen Helsinki kündigt Monster-Knipser Klaas-Jan Huntelaar für das Liga-Spitzenspiel (17.30 Uhr) gegen Gladbach an: „Ich will einfach so weitermachen.“

Der Holländer weiß aber auch: „Gladbach ist gut drauf. Sie haben das auswärts in München und auch zu Hause gut gespielt.“ Stimmt. Die Elf vom Niederrhein hat einen Mega-Lauf, kassiert seit Monaten kaum Gegentore. Elf Stück in den letzten 15 Spielen (Schnitt 0,7) - Coach Lucien Favre hat aus der ehemaligen Schießbude eine Beton-Abwehr gemacht.

Spitze ist auch die Abteilung Attacke: Jeder 6. Schuss ein Treffer - eine Top-Quote. Weshalb Rakete Marco Reus überhaupt nicht bange vor der Hürde Schalke ist. Geht es nach dem Offensiv-Wirbler und gebürtigen Dortmunder, ziehen die Fohlen in der Arena den Stecker.

„Klar, die haben eine Menge Tore gemacht. Aber wir brauchen uns da nicht zu verstecken. So eine gute Stimmung wie jetzt habe ich noch nicht bei Borussia erlebt. Wir wollen was mitnehmen und als Tabellenführer in die Länderspielpause gehen.“

Mit einem Auswärts-Dreier bleibt der VfL auf jeden Fall die Nr. 1. „Es ist möglich, wir können jeden Gegner in der Liga schlagen. Das hat die Mannschaft in der letzten Saison gelernt“, so Abwehrchef Dante. „Auch Schalke ist zu schlagen – wenn jeder von uns wieder 100 Prozent abruft.“

Es winkt also ein packender Fight. Schalke-Coach Ralf Rangnick hat seine Jungs auf jeden Fall gewarnt: „Gladbach kommt mit viel Selbstvertrauen.“ Und: „Wenn wir ein Tor schießen und hinten keins kassieren, würde mir das auch reichen.“

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