Hunderttausende haben das Hohnlied-Video auf Youtube schon angeklickt: „Idrissou spielt Champions League - auf PS3 - die ganze Nacht - von zwölf bis acht“.
Mit diesem Dauer-Gesang veralberten Freiburgs Fans beim 3:0 gegen Gladbach ihren Ex-Torjäger Mo Idrissou.
Weil der gesagt haben soll: „Ich habe eh keine Lust mehr, mit euch Absteigern zu spielen. Ich spiele bald in der Champions League.“
Idrissou schießt vor dem Rückspiel am Samstag zurück: „Diese Leute sollen einfach ruhig sein. Ich habe alles für Freiburg gegeben. Dafür sollten sie mir dankbar sein und mich nicht mit solch einem Mist überschütten. Ich verstehe das, aber so etwas gehört nicht zum Fußball. Sie können pfeifen, schimpfen, aber so nicht.“
Mo gibt Freiburgs Coach Robin Dutt die Schuld für die Hohn-Attacke: „Das kommt von ihm. Es ist nicht fair, einen Spieler, der alles für den Verein gegeben hat, als Buhmann zu verabschieden. Ich bin noch nicht mal ordentlich verabschiedet worden, keine Blumen, nichts. Das hat weh getan.“
Mo plant die Tor-Rache: „Ich freue mich riesig, die drei Punkte zu holen. Gegen meinen Ex-Klub bin ich besonders motiviert.“
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