Empfehlen | Drucken | Kontakt17.08.2011 - 16:14 Uhr

Amerikaner enttäuscht: Michael Bradley: „Ich habe hier alles gegeben“

Von ACHIM MÜLLER
Michael Bradley mit seinem neuen US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann .
Michael Bradley mit seinem neuen US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann .
Foto: dpa
Mönchengladbach –  

Bei Borussia spielt Mittelfeldspieler Michael Bradley (24) nach seiner Rückkehr von Aston Villa derzeit keine Rolle mehr. Im EXPRESS-Interview redet Michael nun Klartext.

Haben sie bei Borussia noch eine Zukunft?

Schwierig. Man hat mir klar gemacht, dass ich mir besser einen neuen Verein suche.

Sie werden also nicht mehr für Borussia spielen?

Ich bin für alles offen, will keine Türen schließen. Aber es ist wohl besser, zu gehen. Ich gehöre im Training nicht voll dazu, ich bin nicht im Kader.

Was hat Ihnen Max Eberl gesagt, als der Deal mit Aston Villa geplatzt ist?

Max hat gesagt, ich soll so schnell wie möglich wieder hier sein. Ich habe das Gold-Cup-Finale gespielt, kurz darauf geheiratet, kaum Urlaub gemacht und war zum Trainingsstart hier. Ich gebe alles, um eine Chance zu bekommen.

Warum haben Sie Borussia denn mitten im Abstiegskampf verlassen. Es heißt, Sie wollten unbedingt weg?

Michael Frontzeck hat mir damals mitgeteilt, dass er nicht mehr auf mich setzt. Das war der Grund. Mein Wechsel war keine Respektlosigkeit dem Verein gegenüber, gar nichts.

Haben sie während ihrer Zeit bei Villa noch mal mit Eberl gesprochen?

Ein, zwei Mal. Er wollte, dass ich an einem Tag nach Düsseldorf komme, mich mit ihm und Favre treffe und wieder zurück nach Birmingham fliege. Ich sagte, Max das ist schwierig, ich bin jeden Tag im Training und versuche, mir einen Stammplatz zu erkämpfen.

Verhandeln Sie schon konkret mit einem neuen Klub?

Ich kann nur so viel sagen. Es gibt Gespräche. Ich bleibe auf jeden Fall in Europa.

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