„Der Ballbesitz war klar für Porto. Das war viel zu langsam, zu wenig Bewegung“, kritisierte Lucien Favre seine Mannschaft nach dem Härtetest gegen Porto.
Angesichts solcher Worte könnte man meinen, Gladbach hätte gegen den Europa-League-Sieger eine deftige Packung kassiert. Dabei gab es ein achtbares 0:0. Das war allerdings fast einem Mann alleine zu verdanken...
Marc-André ter Stegen erwies sich einmal mehr als Teufelskerl zwischen den Pfosten und brachte die Tormaschine aus der portugiesischen Hafenstadt ein ums andere Mal zur Verzweiflung.
Satte sieben Großchancen machte der 19-Jährige im strömenden Regen von Oberhausen zunichte, schnaufte hinterher: „Das war ein sehr schweres Spiel. Der Gegner war auch mit zehn Mann noch sehr aggressiv. Wir hätten aber sogar noch 1:0 gewinnen können, wenn wir unsere Chancen nach der Pause noch kaltschnäuziger genutzt hätten.“
Davon allerdings hatte Porto deutlich mehr - auch wenn das Team nach dem frühen Platzverweis gegen Stürmerstar Hulk (Schiedsrichterbeleidigung/24.) den Großteil der Partie dezimiert bestreiten musste. „Es war trotzdem ein sehr guter Test, auch wenn wir lieber 11 gegen 11 gespielt hätten“, sagte der Youngster.
Der Torwart befindet sich schon in Bayern-Form - vom Rest der Mannschaft kann man das noch nicht unbedingt behaupten. „Wir können besser spielen“, beruhigt Favre. „Ich konzentriere mich noch nicht auf Bayern. Wir spielen jetzt gegen Sunderland, dann in Regensburg. Wenn es soweit ist, müssen wir im Kopf bereit sein.“
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