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Kollegen feiern Juan: Kabinen-Applaus für „AranGOAL des Jahres“

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Fußball-Zauberer Juan Arango: Sein Mainzer Gegenspieler Zdenek Pospech (33) konnte sich auf den Kopf stellen – verhindern konnte er das Wunder-Tor nicht.
Fußball-Zauberer Juan Arango: Sein Mainzer Gegenspieler Zdenek Pospech (33) konnte sich auf den Kopf stellen – verhindern konnte er das Wunder-Tor nicht.
Foto: dpa
Mönchengladbach –  

Juan Arango lächelt cool, als er nach dem Auslaufen frisch geduscht die Kabine verlässt. Sofort ist Gladbachs Zauber-Huf umringt von Fans. Alle klopfen ihm anerkennend auf die Schulter.

Die Arango-MANIA ist im Borussia-Park ausgebrochen. Nach seiner unfassbaren 44-Meter-Bogenlampen-Bude gegen Mainz (2:0) ist der 32-Jährige in aller Munde. Die ganze Liga schwärmt von Magier Juan und seiner linken Klebe. Nun wissen alle, warum er in seiner Heimat Venezuela (110 Länderspiele) als Volksheld verehrt wird.

Von seinen Kollegen wird Juan für sein Wunder-Tor gefeiert
Von seinen Kollegen wird Juan für sein Wunder-Tor gefeiert
Foto: Getty Images

Keiner schießt verrücktere Tore als dieses Schlitzohr. Selbst die Teamkollegen liegen AranGOAL zu Füßen. So verrät Mike Hanke (29): „Wir haben uns alle noch mal die Szenen des Mainz-Spiels angeschaut. Beim Tor von Juan sind wir aufgestanden und haben applaudiert. Wir haben alle gelacht, natürlich ihn auch ein wenig auf den Arm genommen. Es ist immer wieder erstaunlich, was er mit seinem linken Fuß drauf hat. Das war das Tor des Jahres.“

Coach Lucien Favre spricht sogar von einem „Wunder“. Und Turbo-Flitzer Patrick Herrmann (21) gesteht: „Das könnte ich Dutzende Male im Training versuchen. Aber niemals so hinkriegen wie Juan. Niemals. Das ist Wahnsinn, was er drauf hat.“

Für Ex-Borussen-Star Stefan Effenberg (44) besitzt Arango sogar einen noch feineren Fuß als Fohlen-Legende Günter Netzer (68). Effe bei Sky: „Er hat eine außergewöhnliche Pass- und Schussqualität, nicht nur in der Schärfe und Härte, sondern auch im Gefühl.“

Im Internet haben Hunderte VfL-Fans Arango kurzerhand heiliggesprochen und auf Facebook die Seite „Zeugen Arangos“ in Leben gerufen. Binnen weniger Stunden hatte der Fußballgott vom Niederrhein über 1 500 „Gefällt mir“-Klicks.

Und was sagt seine Heiligkeit Juan zu dem ganzen Trubel um seine Person? „Es ehrt mich sich sehr, wie die Fans mich gefeiert haben. Ein ganz besonderes Gefühl für mich. Es hat mich glücklich gemacht, ihnen ein solches Tor zu schenken und mit der Mannschaft und ihnen den Heimsieg feiern zu können.“

Nun, so Arango, gelte aber seine ganze Konzentration dem Klassiker am Freitag bei den Bayern. „Wir werden keine Punkte verschenken. Klar, sie haben eine sehr starke Mannschaft. Aber wir wollen etwas mitnehmen.“ Klingt, als plane das Zauber-Fohlen die nächste Wunder-Nummer…

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