Bei Borussia sind Marco Reus (22) und Roman Neustädter (23) Busen-Kumpel. Hängen ständig zusammen ab. Hören die gleiche Musik. Ihre Luxus-Karossen haben die gleiche Farbe
Beide Jung-Stars lösten mit der Bekanntgabe ihrer Abgänge das große Borussia-Beben aus. Nach dem Abflug von Reus zum BVB schnuppert ab Juli auch Neustädter Ruhrpott-Luft.
Pikanterweise hat Roman ausgerechnet bei Schalke 04 einen Vierjahres-Vertrag bis 2016 unterschrieben – dem Erzfeind vom neuen Reus-Klub Dortmund. Schwarz-Gelb gegen Königsblau – an dieser Glaubensfrage ist schon so manche Männer-Freundschaft zerbrochen.
Als die Schalker den von EXPRESS am 6. Januar enthüllten Neustädter-Deal am Dienstag bestätigen, läuft gerade Gladbachs Test gegen Darmstadt (3:2). Reus und Neustädter sind nicht im VfL-Kader, absolvieren stattdessen eine Trainingseinheit.
Derweil grinst Schalke-Manager Horst Heldt im Trainingslager in Katar zufrieden: „Wir freuen uns, dass der Transfer geklappt hat. Roman Neustädter hat einen großen Anteil am sportlichen Aufschwung in Gladbach.“
Heldt weiter: „Er ist ein junger, deutscher, ablösefreier Spieler, der in den vergangenen eineinhalb Jahren auf der Sechser-Position im defensiven Mittelfeld konstant seine Leistung gebracht hat.“ Neustädter selbst sagt: „Ich will den nächsten Schritt machen, mich weiterentwickeln.“ Dafür schlägt er ein „sehr gutes“ Gladbacher Angebot aus.
Schalkes nachträgliche Rache für das Pokal-Aus im Borussia-Park (1:3) ist perfekt. Mit dem Versuch, Neustädter sogar sofort zum S04 zu lotsen, da Holtby (verletzt) und Jones (gesperrt) länger ausfallen, scheitert Heldt an Kollege Max Eberl. Der will keinem weiteren Zerfall-Gerede Nährstoff geben, plant mit den Reus-Millionen die große Transfer-Offensive.
Und Eberls Chancen auf neue Super-Stars steigen: Basel gibt Schweiz-Rakete Granit Xhaka (19) keine Freigabe für einen Winter-Wechsel zum HSV. Der steht mit Bubi-Wunder Xherdan Shaqiri (20) und HSV-Knipser Mladen Petric (31) auf der VfL-Wunschliste…
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