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K.o.-Runde der Europa League: Dominguez: So klappt das Wunder von Rom

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Gladbachs Alvaro Dominguez beim Kopfball-Duell mit Lazios Sergio Floccari.
Gladbachs Alvaro Dominguez beim Kopfball-Duell mit Lazios Sergio Floccari.
Foto: Getty Images
Mönchengladbach –  

Es ist die wohl gewaltigste Fohlen-Wallfahrt aller Zeiten! 10.000 Borussen-Fans wollen ihr Team am Donnerstag beim Rückspiel in der K.o.-Runde der Europa League gegen Lazio Rom unterstützen. Irre - Gladbach nimmt die ewige Stadt ein!

Viele VfL-Treue werden vor der Schlacht gegen Lazio im 72.698 Zuschauern fassenden „Stadio Olimpico“ zum Fußball-Gott beten. Sie werden Kerzen im Petersdom anzünden. Münzen in den Trevi-Brunnen werfen. Alles für das Wunder von Rom.

An das bei Borussia alle trotz des 3:3 im Hinspiel ganz fest glauben. Ein Sieg soll her. Auch ein 4:4 oder ein noch höheres Remis würde reichen. Doch so eine verrückte Achterbahnfahrt soll es gar nicht erst geben, sagt Borussias zweimaliger Europapokalsieger Álvaro Domínguez (23).

„Wir gewinnen 1:0“, glaubt der stolze spanische Innenverteidiger. Mit seinem Ex-Klub Atletico Madrid hat Alvaro Lazio noch Mitte Februar 2012 aus der K.o.-Runde der Europa League geschubst.

Nun will er die Römer erneut ärgern! Und erklärt, wie das Wunder zu schaffen ist. „Wir müssen alles was drin ist abrufen. Dazu sehr intelligent sein und geduldig auf unseren Moment warten. Und unser Moment wird kommen, da bin ich mir sicher. Wir werden unsere Torchancen bekommen – und dann müssen wir eiskalt zuschlagen.“

Domínguez weiter: „Ich bin davon überzeugt, dass wir die nächste Runde erreichen können. Wir können Lazio wehtun. Das haben wir schon bewiesen.“ Eins dürfe Borussia allerdings auf gar keinen Fall machen: Wild drauf losstürmen und naiv in Lazios Konter rennen. Man müsse die Italiener mit ihren eigenen Waffen schlagen.

Álvaro: „Konzentration ist ganz wichtig. Wir dürfen nicht gleich zu viel riskieren, denn mit einem 1:0 bist du weiter. Es ist egal, ob du nach fünf oder in der 89. Minute triffst. Und wir sind immer in der Lage, auf die unterschiedlichste Art und Weise zu treffen. Von mir aus auch wieder nach einer Standardsituation.“

Das dürfte auch allen Fans hierzulande ziemlich egal sein. Wenn es am Ende nur endlich mal wieder einer deutschen Mannschaft gelingt, den Italienern ein Bein zu stellen…

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