Patrick Herrmann ist einer der großen Senkrechtstarter bei Borussia.
Megafrech, wieselflink, atemberaubender Antritt, feine Technik, torgefährlich – so stark wie in dieser Hinrunde hat der 20-jährige Mittelfeldspieler (13 Spiele, 2 Tore, 5 Vorlagen) noch nie bei den Profis aufgetrumpft. Im EXPRESS redet er über seinen Durchbruch.
Warum haben sie Bayern München abgesagt und sind im Juli 2008 aus Saarbrücken lieber zu Gladbach gewechselt?
Ich habe mir bei den Bayern das Jugendinternat angeschaut, auch in Hamburg und Freiburg – mich dann aber für Borussia entschieden. Ich habe mich hier sofort wohl gefühlt.
Stimmt es, dass Sie bei Ihrem Einstand zusammen mit Marc-André ter Stegen „Alle meine Entchen“ und „Katzeklo“ gesungen haben?
Ja. Wir haben ein Duett gemacht. Bei „Alle meine Entchen“ gab es schon ein paar komische Blicke - da haben wir als Zugabe Katzeklo nachgelegt.
Was macht Sie so stark?
Spielpraxis. Das Selbstvertrauen wächst von Spiel zu Spiel, das tut mir gut.
Sind Sie ein Profi, der Vertrauen und Nestwärme braucht?
Ja! Wenn man sich nicht wohl fühlt, wirkt sich das auch auf dem Fußballplatz aus.
Kriegt man als Profi noch eine Gänsehaut?
Auf dem Platz nicht mehr, da ist man zu konzentriert. Aber wenn die Hymne läuft und man geht raus zum Einlaufen, dann ist das schon ein sensationelles Gefühl.
Wie schalten sie vom Profi-Fußball ab?
Ganz ehrlich? Ich bin kein Party-Gänger. Ich mag es, daheim auf der Couch zu liegen und Playstation zu spielen.
Welchen Klub spielen Sie dann? Borussia?
Auf der Playstation sind wir noch nicht das beste Team - von daher ist mein Favorit im Moment der FC Barcelona.
Auf welche Musik fahren Sie ab?
In der Kabine vertraue ich unseren DJ’s Marco und Roman. Bei mir zu Hause ist LMFAO im Moment ganz gut dabei, Taio Cruz und Rihanna auch.
Was ist wahrscheinlicher? Dass Sie von Jogi Löw eingeladen werden oder Borussia in der CL spielt?
Es wäre natürlich sensationell, aber beides ist eher unwahrscheinlich und noch in weiter Ferne.
Ihr Wunsch?
Erst mal gestandener Stammspieler zu sein. Schritt für Schritt.
Wenn Sie träumen dürfen?
Es wäre schon cool, mal einen Cup wie den DFB-Pokal hochzuhalten. Ich konzentriere mich jetzt aber auf Mainz.
Wenn sie Schalke im Pokal schlagen, könnte in der nächsten Runde Fortuna Düsseldorf der Gegner sein?
Das wäre natürlich ein geiles Derby – aber wir müssen erst mal beide unsere Spiele gewinnen. Das wird schon schwer genug werden.
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