Empfehlen | Drucken | Kontakt16.08.2011 - 22:44 Uhr

In Düren: Herz für Fohlen: Die Borussia-Klinik an der Rur

Von WILFRIED HORRMANN
Borussias Vereinsarzt Dr. Stefan Porten (mi.) zwischen den Chefärzten Dr. Steinhaus (li.) und Dr. Fander.
Borussias Vereinsarzt Dr. Stefan Porten (mi.) zwischen den Chefärzten Dr. Steinhaus (li.) und Dr. Fander.
Foto: Horrmann
Mönchengladbach –  

Das St. Augustinus-Krankenhaus (290 Betten) im Dürener Ortsteil Lendersdorf genießt landesweit einen hervorragenden Ruf.

Da man seit Jahren mit Borussia Mönchengladbach kooperiert und zahlreiche Ärzte glühende Fohlen-Fans sind, wird das Krankenhaus unmittelbar an der Rur mittlerweile auch die „Borussia-Klinik“ genannt...

Dr. Stefan Porten (34) ist neuer Vereinsarzt, betreut nun Marco Reus und Co. neben seiner Tätigkeit im Augustinus Krankenhaus. Der Diplom-Sportwissenschaftler: „Ein absoluter Traumjob, ich habe schon als kleiner Gladbacher Junge für die Fohlenelf geschwärmt, bin mit dem Fahrrad zu den Heimspielen an den Bökelberg gefahren. Es ist für mich eine große Ehre, die Arbeit meines zu früh verstorbenen Kollegen Jens Kühlmorgen fortzusetzen…“

Dr. Martin Steinhoff (51), Chefarzt der Radiologie, und gebürtiger Krefelder schiebt schon mal Sonderschichten, wenn ein verletzter Profi sonntags in den Kernspintomographen muss. Steinhoff: „Für die Borussia-Spieler opfere ich gerne meine Freizeit“.

Der Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Jörn Hillekamp, ist Gladbacher und mit der Raute im Herzen geboren. Der Mannschaftsarzt der Hockey-Nationalmannschaft setzte Herbert „Hacki“ Wimmer eine neue Hüfte ein und sorgte dafür, dass das Borussia-Idol wieder laufen kann.

Der in Viersen geborene Dr. Uwe Fander (56), Chefarzt der Inneren Medizin, zieht bei Heimspielen seinen weißen Kittel aus, stellt die Gastroskopie-Schläuche zur Seite, wirft den Gladbach-Schal über und eilt die 70 Kilometer zum Nordpark, um „seine“ Jungs anzufeuern.

Fander: „Bei den Spielen kann ich mich bestens vom harten Alltag in der Klinik entspannen, ganz besonders natürlich, wenn die Borussia gewinnt...“

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