Für die Jung-Wölfe ist Tolga Cigerci (19) der Boss im Rudel gewesen, bei den Großen hat Felix Magath ihn aber nicht mitmischen lassen.
Nun hat Borussia den Mittelfeldspieler vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Bis Juni 2013 plus Kaufoption. Er trägt die Rückennummer 6.
Beim Trainingsauftakt richteten sich alle Blicke auf den Deutsch-Türken – nicht nur, weil der mit lilafarbenen Nike-Schuhen über den Rasen trabte. „Er ist ein junger Spieler, der das gewisse Etwas hat. Wir werden sehen, ob er in der Bundesliga Fuß fassen kann“, sagt Favre. Drei große Ziele hat Cigerci: Noch besser werden, zum Bundesliga-Stammspieler reifen, Titel gewinnen. Das Interview.
Warum?
Singen ist nicht mein Ding, aber ich kann Beatbox.
In dem ich meine Stärken zeige.
Ich bin läuferisch sehr stark, habe eine gute Technik und einen guten Abschluss.
Ich habe noch nicht viel gesehen, aber das Stadion hier ist größer. Bei Borussia wird Audi gefahren, da VW. Mehr kann ich noch nicht sagen.
Ich spiele im Mittelfeld, meine Lieblingsposition ist der zweite Sechser, mich kann man aber überall reinschmeißen – außer Torwart.
Das hätte ich zuerst nicht gedacht, dass sie so weit oben mitspielen. Aber der Trainer ist gut, die Mannschaft funktioniert. Sie hatten letzte Saison eine schwere Zeit. Ich glaube, so etwas wollen sie nicht noch einmal erleben.
Ja, sonst wäre ich nicht hierhergekommen.
Ich weiß, dass es schwer wird. Aber ich mache mir da keinen Kopf, sondern will im Training meine Leistung bringen. Ob es dann reicht, entscheidet der Trainer.
Nein, einige Spieler wie ter Stegen, Herrmann oder Zimmermann kenne ich schon von den DFB-Junioren. Ich bin kein böser Mensch, sondern ein netter Kerl. Das wird schon klappen.
Mein Vater kommt nach dem Trainingslager in Belek nach Gladbach und wird einige Zeit bei mir wohnen, bis sich alles eingespielt hat.
Er hat eine gute Technik, ist ruhig am Ball, spielt Bälle, die kaum einer spielt. Ich liebe ihn einfach, er ist ein geiler Spieler. Es gibt eine Menge Dinge, die ich gerne noch von Spielern wie Xavi lernen möchte.
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