Empfehlen | Drucken | Kontakt21.09.2011 - 21:02 Uhr

Gladbachs Tipps für Bayer: Favre: So schlägt man die Bayern

Von ACHIM MÜLLER
Tierisch gut: Fohlen-Trainer Favre ist ein Taktik-Fuchs mit Spinnennetz.
Tierisch gut: Fohlen-Trainer Favre ist ein Taktik-Fuchs mit Spinnennetz.
Foto: Getty
Mönchengladbach –  

Der Bayern-Express überrollt die Liga – und keiner kann ihn stoppen. Acht Siege in Folge, Buden am Fließband (23), hinten bombensicher (kein Gegentor seit 748 Minuten).

Es droht die Alleinherrschaft. Gleich am Samstag wollen die Münchner passend zur Wiesn mit Leverkusen dem nächsten Gegner eine ordentliche Watschen verpassen. Vielleicht wird Bayer-Coach Robin Dutt vorher mal den Kollegen Lucien Favre in Gladbach anrufen.

Der hat mit seinen Höhenflug-Fohlen die Bayern geschlagen. Nach der 0:1-Pleite gleich zum Saisonauftakt in der Allianz-Arena stöhnte FCB-Coach Jupp Heynckes genervt: „Die Gladbacher haben ein Spinnennetz gespannt, und wir haben uns darin verfangen.“ Kopiert die Liga jetzt Borussias Spinnen-Taktik?

Favre und Co. erklären im EXPRESS das Fohlen-Spinnennetz. „Das war nicht nur Glück. Wir haben es gut gemacht, taktisch klug gespielt“, sagt der Trainer stolz. Stürmer Mike Hanke: „Es ist wichtig, dass man mit allen Spielern hinter dem Ball steht, sehr gut verteidigt und immer wieder Nadelstiche mit Kontern setzt.“

Und: „Sie spielen immer sehr offensiv, da muss man sehr schnell nach vorne umschalten und die Überzahl ausnutzen.“ Bayern-Schreck Igor de Camargo: „Manuel Neuer ist ein super Torhüter. Es ist sehr schwer, gegen ihn ein Tor zu machen. Aber es ist möglich, wie man bei mir gesehen hat.“

Und wie stoppt man solche Tor-Monster wie Ribéry oder Gomez? Borussias Abwehrchef Dante: „Du musst sehr kompakt, sehr motiviert und sehr aggressiv gegen sie spielen.“

Damit die Spinnen-Taktik funktioniert, muss man auch eiskalt zuschlagen, wenn sich der Gegner im Netz verfangen hat - wie die Bayern.

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