Filip Daems hat bei Borussia 8 Trainer kommen und gehen sehen, ist ab- und wieder aufgestiegen. Doch kein Coach hat Gladbachs dienstältesten Profi (Liga-Debüt 29. Januar 2005) so beeindruckt wie Lucien Favre.
Unter der Regie des Schweizers hat der VfL eine unglaubliche Metamorphose vollzogen: Vom Relegations - auf einen Champions-League-Platz. Was für ein Höhenflug!
Kapitän Daems erklärt: „Jeder merkt, dass er einen großen Anteil daran hat. Er hat eine gute Organisation in die Mannschaft gebracht, ist dafür verantwortlich, dass es gut funktioniert.“ Der Belgier: „Wir spielen unter ihm mit viel Vertrauen und Freude - nicht nur in dieser Saison, sondern in den ganzen Monaten seit er da ist schon.“
Auch Bayern- und HSV-Schreck Igor de Camargo schwärmt: „Jeder Trainer hat seine eigene Philosophie. Ob er van Gaal, Mourinho oder Frontzeck heißt. Favre hat gleich, als er gekommen ist, viele gute Gespräche mit uns geführt. Er hat es geschafft, dass wir positive Gedanken haben und uns nicht damit verrückt machen, was in 2, 3 Spielen alles passieren kann.“
Dauerbrenner Daems (47. Pflichtspiel in Folge) erlebt in Gladbach gerade seinen dritten Frühling, spielt als linker Verteidiger so stark auf wie schon lange nicht mehr. Als zuletzt bei der 4:1-Gala gegen Wolfsburg der schnellste Sprint gemessen wurde, lag Daems, mit 32 Jahren nicht mehr der Jüngste, vor Turbo Marco Reus.
Kein Wunder, dass der Belgier sich daher wünscht: „Es stimmt alles im Moment. Wir wollen alles dafür tun, dass es auch so bleibt!
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