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Gladbach-Stürmer kämpft: De Jong: Ich laufe jetzt (noch) nicht weg

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Im Training – wie gestern – kann de Jong (r., gegen Dominguez) überzeugen, in der Liga spielt er fast nicht.
Im Training – wie gestern – kann de Jong (r., gegen Dominguez) überzeugen, in der Liga spielt er fast nicht.
Foto: Wiechmann
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In der Kabine klatscht sich Luuk de Jong mit allen Fohlen-Kollegen ab. Die gratulieren Borussias Rekordeinkauf zum 23. Geburtstag. Auf dem Platz gibt es im Anschluss von rund 600 Fans Applaus für Luuk – Anerkennung für eine sehenswerte Bude per Seitfallzieher.

„Ja, gut“, lobt selbst Coach Lucien Favre (55) gestern seinen Zwölf-Millionen-Reservisten. Kurz darauf langt auch Drei-Millionen-Einkauf Peniel Mlapa (22) im Training ordentlich hin – das gefällt Favre ebenfalls. Mlapa (diese Saison noch nicht im Kader) und de Jong (nicht einmal in der Startelf) im Vollgas-Modus. Ein 15-Millionen-Duo wartet auf den Durchbruch. Eine Blitz-Flucht aus Gladbach, betonen de Jong und Mlapa, wird es nicht geben.

Beide sagen zu EXPRESS: Wir laufen jetzt nicht weg! Wir ziehen das hier durch! Luuk: „Ein Wechsel ist für mich gar kein Thema. Ich gebe nicht auf. Ich bin noch nicht so weit, dass ich mich mit dem Abschied beschäftige.“ Aber: „Kann sein, dass ich im Winter darüber nachdenke.“

Heißt: Hockt de Jong bis Weihnachten immer noch auf der Bank, ist der Holländer reif für eine Luftveränderung. Soweit will es Luuk aber nicht kommen lassen. Ebenso Kumpel Mlapa. „Ja, es sieht im Moment nicht gut aus. Ich gebe nicht auf, ich laufe nicht weg.“ Zu den Wechselgerüchten – angeblich sind der HSV und Augsburg an ihm dran – sagt Peniel: „Wenn ich weg wollte, wäre ich das längst.“

Die Bosse glauben noch daran, dass das gelingen kann. Weder de Jong noch Mlapa sollen bis zum Ende der Transferperiode verkauft werden. Manager Max Eberl (39): „Es wird keiner mehr geholt oder abgegeben. Wir hegen ein sehr offenes Verhältnis mit Luuk und Peniel, sprechen miteinander. Natürlich ist die Situation für sie sehr problematisch. Ebenso für Havard Nordtveit und Oscar Wendt. Aber wir haben ehrgeizige Ziele, dafür brauchen wir einen guten Kader. Wir sind froh, dass wir die Jungs haben.“

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