Sie schaffen einfach keine Siegesserie, um die Hypothek aus der Horror-Hinrunde aufzuholen. Auf jeden kleinen Hoffnungsschimmer folgt bei den Hü- und Hott-Fohlen sofort ein noch größerer Rückschlag.
Konstant sind nur die Klatschen gegen die direkten Abstiegs-Konkurrenten Stuttgart (2:3/0:7), Kaiserslautern (0:3), Bremen (1:4), Wolfsburg (1:2) und St. Pauli (1:3/1:2).
Weil der Rückstand aufs rettende Ufer (6 Punkte) und auf Relegationsplatz 16 (5 Punkte) wieder wächst, die Spiele weniger werden und der Katastrophen-Absturz näher rückt, plant Gladbach für die Zweite Liga.
Sportdirektor Max Eberl sucht schon den Nachfolger für Rakete Marco Reus, der beim Abstieg für die festgeschriebene Ablösesumme von rund 10 Millionen Euro abhebt. Vielleicht Manchester United, wahrscheinlich Heimatklub Borussia Dortmund oder überraschend Hamburger SV:
Der 21-Jährige („Gewinnt man gegen direkte Konkurrenten nicht, wird es brutal schwierig“) hat die freie Auswahl. Borussia braucht die Ablöse, um das Millionen-Minus abzudecken. Nur einen geringen Teil darf Eberl investieren - wie Vorgänger Ziege nach dem Abstieg 2007.
Deshalb führte den Sportchef eine Dienstreise in die Zweite Liga zu Aachen gegen Hertha (0:5). Im Visier: Die Berliner Valeri Domovchiyski, Patrick Ebert und Fabian Lustenberger (trainierten alle schon unter Lucien Favre) sowie Alemannias bester Vorbereiter und zweitbester Torschütze Zoltan Stieber (22).
Der Offensiv-Allrounder (Vertrag bis 2012, Marktwert 2,25 Millionen Euro) spielt hängende Spitze wie Reus. Beide werden von der Agentur SportsTotal beraten, die den Wechsel geräuschlos hinter den Kulissen einfädeln kann. 2007 kaufte Gladbach für 500.000 Euro Sascha Rösler aus Aachen - ein Garant für den sofortigen Wiederaufstieg 2008.
Raffael: Neapel statt Gladbach
Borussen-Coach Lucien Favre würde seinen ehemaligen Musterschüler Raffael nur zu gerne zu den Fohlen lotsen, aber daraus wird wohl nichts.
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Xhaka: „Borussia wichtiger als Olympia“
„Das ist Xhaka? Der ist ja supersüß!“ Als Rekord-Einkauf Granit Xhaka zur offiziellen Vorstellung im Borussia-Park vorfährt, geraten einige weibliche Fohlen-Fans gleich ins Schwärmen.