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Gladbach-Coach: Was gibt’s da zu nörgeln, Herr Favre?

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Lucien Favre war trotz des Sieges nicht ganz zufrieden.
Lucien Favre war trotz des Sieges nicht ganz zufrieden.
Foto: dpa
Mönchengladbach –  

Derby-Dreier eingetütet. Da strahlt Manger Max Eberl (39) zufrieden: „Dieser Sieg tut richtig gut.“

Kein Wunder, dass nach der Derby-Sause (2:1) gegen die Fortuna auch in der Gladbacher Altstadt noch die Post abging.

Viele Fohlen-Fans stießen auf den gelungenen Rückrundenauftakt (4 Punkte aus 2 Spielen) mit einem leckeren Altbier an. Nur die Bayern (10 Spiele) sind aktuell in der Liga länger ungeschlagen als Borussia (7). Hält die Superserie beim VfL weiter an, ist nach oben noch einiges möglich.

Zumal Coach Lucien Favre (55) dafür sorgt, dass in Gladbach keiner abhebt und das große Träumen anfängt. So spricht Favre öffentlich auch die Dinge an, die im Derby alles andere als berauschend waren. „Die ersten 20, 30 Minuten waren wir gut.

Doch dann haben wir ein wenig die Konzentration verloren, teilweise zu kompliziert gespielt. Es auch versäumt, das 3:0 zu machen. Stattdessen kriegen wir nach der Halbzeit das 1:2. Dann wird es noch einmal schwer gegen eine Mannschaft wie Düsseldorf. Klar, mit dem Heimsieg sind wir zufrieden. Aber es gibt noch viel zu tun.“

Das wissen auch seine Spieler. So sagt Turbo-Flitzer Patrick Herrmann (21): „Das darf uns nicht passieren, dass wir nach dem 2:0 einen halben Gang runterschalten. Wir hätten den Sack viel früher zumachen müssen.“ Kapitän Roel Brouwers (31): „Wir haben nicht so gespielt, wie wir es können.“

Aber dennoch gewonnen. Da fragt sich natürlich die Liga, was noch alles von Borussia zu erwarten ist, wenn mal über 90 Minuten die Post abgeht. Derby-Held (spielte trotz getackerter Kopfwunde durch) Thorben Marx (31): „Wir haben eine Mannschaft, die sich noch enorm weiterentwickeln kann.“ Und bereits jetzt erneut an die Tür zum Europapokal klopft…

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