Der kurze Durchhänger ist vorbei, die Fohlen dürfen auf Platz fünf stehend wieder von Europa träumen.
Sensationelle 20 Punkte hat „Hennes“ Lucien Favre mit Fast-Absteiger Gladbach aus den ersten elf Saisonspielen geholt.
Der Super-Trainer im Interview:
Wie ordnen sie den bisherigen Saisonverlauf ein?
Wir sind solide, aber jeder Punkt ist hart erkämpft, und wir müssen weiter um jeden Punkt kämpfen. Es war sehr wichtig, dass wir jetzt gegen Hannover 2:1 gewonnen haben. Die Mannschaft hat sich für ihre gute Arbeit belohnt.
Ist Borussia ein Kandidat für Europa?
Ich halte dieses Thema für total überflüssig und nicht angebracht.
Am Samstag geht es nach Berlin, zur Hertha. Ihr alter Klub. Ein besonderes Spiel für Sie?
Ja klar. Ich habe sehr schöne Erinnerungen an Berlin. Das war meine erste Station in der Bundesliga. Die fast zweieinhalb Jahre dort werde ich nicht vergessen. Ich habe viele gute Erinnerungen, es war eine fantastische Zeit. Aber das ist nun auch abgehakt. Ich bin Trainer bei Borussia - es gefällt mir hier sehr, sehr gut.
Sie haben in Berlin einiges bewegt, sogar um den Titel mitgespielt…
Ja, das stimmt. Das erste Jahr war mehr Aufbau, wir sind 10. geworden. Danach war es eine fantastische Saison. Wir waren sehr effizient, landeten am Ende auf dem 4. Platz. Das war eine Sensation.
Danach kam es zum Aus für Sie bei Hertha. Ärgert Sie die Entlassung noch?
Nein, das ist vorbei.
Nach dem Rauswurf haben Sie sich eine längere Auszeit gegönnt. Warum?
Ich hatte zuvor fast 13 Jahre am Stück als Trainer gearbeitet, die Pause war nötig, ich brauchte Zeit, um regenerieren zu können – auch mental. So hatte ich Zeit, um mich weiterzuentwickeln. Ich habe Sprachkurse belegt, an meiner Systematik und Trainingsarbeit gefeilt und mir viele Spiele angeschaut.
Wie gefährlich sind die Berliner?
Das ist kein normaler Aufsteiger, das ist klar. Sie sind gut gestartet, haben ein unglaubliches Offensiv-Potenzial.
Ihr Wunschergebnis?
Wir fahren dahin, um zu gewinnen!
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