Empfehlen | Drucken | Kontakt30.09.2011 - 21:55 Uhr

Für DFB-Debüt nominiert: Zündet Rakete Reus diesmal in Löws Elf?

Von ACHIM MÜLLER
Klappt’s für Gladbachs Marco Reus diesmal bei Bundestrainer Joachim Löw?
Klappt’s für Gladbachs Marco Reus diesmal bei Bundestrainer Joachim Löw?
Foto: imago
Mönchengladbach –  

Es ist der Traum eines jeden Fußballers: Das Trikot mit dem Adler überzustreifen und für sein Land spielen zu dürfen.

Auch Gladbachs Offensiv-Rakete Marco Reus hat davon schon als kleiner Junge davon geträumt. Wie bitter muss es daher für den inzwischen 22-Jährigen gewesen sein, dass er in den vergangenen Monaten Bundestrainer Jogi Löw immer wieder trotz mehrerer Einladungen absagen musste.

Lediglich bei der 3:2-Gala gegen Brasilien im August durfte Reus als Auswechselspieler schon mal reinschnuppern. Mal war eine schwere Grippe, dann eine überaus schmerzhafte Schambeinentzündung am Ausfall schuld. Ein wahrer DFB-Fluch. „Das war sehr, sehr ärgerlich für mich“, sagt Reus, „ich hatte mich jedes Mal so auf die Nationalmannschaft gefreut.“

Freitag, kurz vor der Abfahrt der Fohlen mit dem ICE vom Düsseldorfer Hauptbahnhof nach Freiburg, erfuhr Reus, dass er erneut eine Chance bekommt. Der Lohn für überragende Leistungen. Er wurde für die EM-Qualifikationsspiele in der Türkei und gegen Belgien nominiert.

Die sechste Einladung – und diesmal soll es endlich klappen mit dem DFB-Debüt. Reus: „Ich freue mich natürlich sehr und ich wünsche mir, dass ich gesund dabei sein werde und vielleicht auf mein erstes Länderspiel hoffen darf.“

Zuvor muss er allerdings mit Gladbach die Hürde Freiburg meistern. „Das wird ganz schwer, aber wir wollen oben bleiben und was mitnehmen.“ Der Reus-Plan: Mit einem Auswärts-Dreier den Champions-League-Platz sichern, gesund zu Löw fahren und endlich den Jugendtraum erfüllen: Das DFB-Trikot überstreifen.

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