Ralf Happel ist seit seinem siebten Lebensjahr Borussen-Fan. Für jemanden, der in Dortmund lebt und dort geboren wurde nichts Besonderes. Doch der 44-Jährige steht nicht auf den BVB, sondern auf Gladbach - und zeigt das auch!
Beide Arme sind mit Tattoos übersät, Fohlen-Legenden wie Günter Netzer, Jupp Heynckes und Manager Helmut Grashoff sind ebenso zu sehen wie die Trophäen, die sein Klub einst holte: Meisterschale, DFB-Pokal, UEFA-Cup.
„Ich habe es hier nicht einfach. Von 100 Arbeitskollegen halten 80 zum BVB, der Rest sind Schalker. Da kassiere ich oft Mitleid, aber ich stehe dazu“, so Happel. Seine Tattoos ließ er sich übrigens nicht zu Glanzzeiten stechen, sondern immer, wenn es dem Klub schlecht ging. „Das erste war ein Fohlen, nach dem ersten Abstieg - eine Wette.“ Sieht so als, als „müsse“ er bald wieder ins Studio: „Weisweiler wäre vielleicht nicht schlecht.“
Doch noch hat er Hoffnung: „Es wäre schön, wenn wir Dortmunds Meister-Party verschieben könnten. Der BVB spielt den besten Fußball, aber ausgerechnet gegen uns muss es ja nicht gerade sein, dass sie sich den Titel sichern.“ Sein Wunsch wurde erhört: Borussia besiegte Borussia.
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