Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Mönchengladbach
Berichte, Hintergründe - hier gibt es alle wichtigen Informationen zur Borussia Mönchengladbach.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Favre und Stranzl: Sie stehen für Borussias starke Hinrunden-Zahlen

Martin Stranzl (l.) mit Trainer Lucien Favre: Sie stehen für Borussias starke Hinrunden-Zahlen.
Martin Stranzl (l.) mit Trainer Lucien Favre: Sie stehen für Borussias starke Hinrunden-Zahlen.
 Foto: Ovelgönne
Mönchengladbach –  

Borussias Höhenflug 2012: Nach Platz vier in der Vorsaison haben die Gladbacher nun – trotz des Umbruchs nach den Abgängen von Reus, Dante und Neustädter – wieder Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen aufgenommen.

Mal smart, mal hart – das ist Borussias Erfolgsrezept. Der Smarte ist natürlich Trainer Lucien Favre. Das Credo des Schweizers: Brenzlige Situationen sind bitte schön – so lange irgend wie möglich – spielerisch zu lösen. Unnötige Fouls, die zu gefährlichen Standardsituationen führen können, sind bitte schön zu unterlassen.

Dass sein Team dies beherzigt, beweist die Statistik der Hinrunde: Keine andere Mannschaft der Liga ließ sich weniger Zweikämpfe verwickeln als die Fohlen-Elf, die 1721 Mal Mann gegen Mann agieren musste. Von diesen Duellen gewannen die Gladbacher etwas mehr als 51 %, was im Ligavergleich Platz sechs bedeutet.

Und die Gladbacher stellen sogar den Top-Zweikämpfer der Liga. Gestatten, der Harte: Martin Stranzl. Der Ösi-Recke in der Borussen-Abwehr gewann 74,81 % seiner direkten Duelle, kein Bundesliga-Profi ist besser. Der Zweitplatzierte Niko Bungert (Mainz 05) liegt mit 70,53 % bereits deutlich hinter Stranzl, dessen Quote in der Luft sogar bei fast 80 % liegt.

Teamintern rangieren in der Borussen-Defensive Roel Brouwers (65,85 %), Tony Jantschke (63,27 %), Filip Daems (62,91 %), Alvaro Dominguez (60,45 %) und Oscar Wendt (59,55 %) hinter dem Abwehr-Chef, der nicht nur hart, sondern dabei auch noch smart agiert: Denn Stranzl kam im Schnitt mit weniger als einem Foul pro Spiel aus.

Insgesamt hat Borussia nur 215 Mal Fouls begangen in der Hinrunde – nur Dortmund (210) brauchte noch weniger. Zum Vergleich: Greuther Fürth ist in dieser Statistik Spitzenreiter mit exakt 100 Fouls mehr.

Die meisten Fouls beging Patrick Herrmann, der insgesamt 24-mal einen Gegenspieler unfair attackierte – doch auch das ist nur Platz 49 im Ligavergleich aller Profis.

Gefoult worden sind Gladbacher Profis 239-mal – nur Spieler des Hamburger SV, des FC Schalke 04 und Bayer Leverkusens wurden bis zur Winterpause seltener attackiert.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Mönchengladbach
Gladbach-Coach Lucien Favre kühlt sich den Nacken.
Borussia Mönchengladbach
39 Grad! Die Fohlen müssen ins Eis-Bad

Die Sonne scheint - das Rheinland stöhnt. Bei Temperaturen weit oberhalb der 30-Grad-Celsius-Marke kann selbst ein Traum-Wetter zur Qual werden. Die Backofen-Hitze hat sogar Auswirkungen auf die Saisonvorbereitung der Borussen.

Borussia hat Djibril Sow vom FC Zürich verpflichtet.
Borussia Mönchengladbach
Vertrag bis 2020 – Djibril Sow ist der sechste Schweizer

Der nächste Schweizer bitte: Borussia hat Djibril Sow (18) vom FC Zürich verpflichtet. Der Mittelfeldspieler (300.000 Euro Marktwert) erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

Absage erteilt!
Borussia Mönchengladbach lässt Branimir Hrgota nicht nach Hannover

Mit seinen Treffern in der Europa League und Liga hat „Branne“ in der Vorsaison angedeutet, dass er das Zeug dazu hat. Weshalb Hannover 96 verpflichten möchte. Doch der Deal wird nicht zustande kommen.

Fußball

Aktuelle Fußball-Tabellen
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Zur mobilen Ansicht wechseln