Marco Reus (für 17,5 Millionen Euro nach Dortmund) und Roman Neustädter (ablösefrei zu Schalke) beichteten ihre Wechsel zuerst Lucien Favre. Dante auch?
„Das kann ich nicht sagen. Ich mache mir keine Gedanken darüber. Es interessiert mich nicht so viel“, weicht Borussias Coach auf EXPRESS-Nachfrage aus. „Ich konzentriere mich auf den Fußball und das nächste Spiel gegen den HSV. Ich habe genug zu tun.“
Borussias zentrale Torjäger-Mittelfeldmotor-Abwehrchef-Achse bricht weg. Geht jetzt auch der Vater des Erfolgs, der intern vergeblich verlangte, dass Dante unbedingt gehalten werden muss?
„Ich habe schon vor drei Wochen gesagt, dass ich mich über die Anerkennung meiner Arbeit freue. Ich habe einen laufenden Vertrag bis 2013 und stehe mit den Verantwortlichen in einem sehr intensiven Kontakt und Dialog“, lehnt Favre eine Verlängerung ab.
Jeder Sieg (das 2:1 in Kaiserslautern war schon der 25. im 40. Pflichtspiel) macht den einstigen Zimmergenossen von Karl-Heinz Rummenigge bei Servette Genf interessanter.
„Vielleicht möchte Favre nun langsam auch mal eine Mannschaft übernehmen, wo bereits etwas da ist und er nicht das meiste beitragen muss. In einem Klub, in dem er nicht immer um Spieler kämpfen und betteln muss, sondern aus dem Vollen schöpfen kann“, winkt Franz Beckenbauer mit dem Erbe von Jupp Heynckes. „Da gibt es nicht viele Mannschaften. Der FC Bayern ist da sicherlich die erste Adresse.“
Raffael: Neapel statt Gladbach
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