Borussia beim VfL Wolfsburg - da könnte Friedel Rausch wahrscheinlich ganze Bücher drüber schreiben. 1998 schaffte er mit Gladbach bei den Wölfen am letzten Spieltag den Klassenerhalt, ein halbes Jahr später flog er nach einem 1:7 an gleicher Stelle raus.
Heute lebt der Ex-Trainer als Rentner in der Schweiz und staunt Bauklötze über seinen früheren Klub: „Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde dass ich das vorhergesehen habe. Es ist überraschend, dass Borussia oben mit dabei ist. Aber man sieht, dass sie einige Spieler haben, die unbekümmert aufspielen.“
Wenn alles passt, traut Rausch Gladbach sogar den ganz großen Wurf zu: „Warum nicht? Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Wichtig ist, dass alle gesund bleiben. Und ein bisschen Glück gehört dazu. Allerdings werden die Borussen jetzt ernster genommen, die Gegner defensiver spielen.“
Dafür dass es mit ihm damals in vergleichbarer Situation keinen Höhenflug gab, hat er eine Erklärung: „Mit Effe wurde das Herzstück aus der Mannschaft gerissen. Ich hätte vor seinem Wechsel zu den Bayern mehr intervenieren müssen - oder gleich mit ihm gehen sollen.“
Raffael: Neapel statt Gladbach
Borussen-Coach Lucien Favre würde seinen ehemaligen Musterschüler Raffael nur zu gerne zu den Fohlen lotsen, aber daraus wird wohl nichts.
Gladbach holt Stürmer Mlapa aus Hoffenheim
Sportdirektor Max Eberl hat den deutschen U21-Nationalspieler Peniel Mlapa (21) von 1899 Hoffenheim verpflichtet. Der Stürmer erhält einen Vierjahresvertrag bis 2016.
Xhaka: „Borussia wichtiger als Olympia“
„Das ist Xhaka? Der ist ja supersüß!“ Als Rekord-Einkauf Granit Xhaka zur offiziellen Vorstellung im Borussia-Park vorfährt, geraten einige weibliche Fohlen-Fans gleich ins Schwärmen.