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Europa im Visier : Flaco: Im Training den Frust weggeballert

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Ist schon heiß auf das Spiel gegen Stuttgart: Borussia-Turbo Patrick Herrmann.
Ist schon heiß auf das Spiel gegen Stuttgart: Borussia-Turbo Patrick Herrmann.
 Foto: Ovelgönne
Mönchengladbach –  

Zwei Siege in Folge. Eine Nummer, an der sich die Fohlen in dieser Saison bislang vergeblich die Zähne ausgebissen haben. Am Sonntag (15.30 Uhr) im Duell beim derzeit heimschwachen VfB Stuttgart (4 Pleiten, 1 Remis) startet Gladbach den nächsten Versuch in Sachen doppelter Dreier.

„Es wird Zeit, dass wir das endlich mal packen. Ich glaube, wir schaffen das auch. Wir brauchen die Punkte unbedingt im Rennen um die Europapokalplätze“, sagt Patrick Herrmann (22). Der Turbo-Flitzer hat im Training intensiv am Torabschluss gearbeitet, ballerte so seinen Frust weg. „Flacos“ ganz persönliche Aufarbeitung seines Fahrkartenfestivals gegen Fürth. „Ich muss effizienter werden“, so Herrmann selbstkritisch.

„Ich habe einige Male blind draufgehauen, statt mit der Innenseite in die Ecke zu schieben. Das muss ich einfach besser machen.“ Am besten schon in Stuttgart! Herrmann: „Letzte Saison haben wir in Stuttgart 3:0 gewonnen. Da haben wir sie ganz schön schwindelig gespielt. Ich hätte nichts dagegen, noch mal so ein Ding zu drehen.“

Sagt auch Oscar Wendt (27), der ebenfalls gute Erinnerungen an Stuttgart hat. „Da haben wir letztes Jahr ein super Spiel gemacht. Angst müssen wir sicherlich keine vor denen haben, zumal wir am Ende zu den Top sechs der Liga gehören wollen.“

Wendt, der letzte Woche nach einer abwertenden Geste („Ein Fehler, der mir nicht passieren darf“) von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde, würde nur zu gerne wieder mit den Fans feiern. „Für mich ist das vorbei, das ist abgehakt.“ Sein Selbstbewusstsein habe nicht gelitten.

„Da muss sich keiner Sorgen machen. Mein Selbstvertrauen ist intakt.“ Was seine Prognose für Stuttgart bestätigt: „Wir packen das mit dem zweiten Sieg in Serie. Wir brauchen die Punkte für Europa.“

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Auf den ersten Blick hat sich nichts geändert. Etwas ist allerdings schon neu beim 24-Jährigen: Herrmann, Musterschüler aus Gladbachs Jugendakademie, geht erstmals als Nationalspieler in eine Saison.

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