Borussia Mönchengladbach muss weiter um den Einsatz von Marco Reus bangen. Der 22-Jährige konnte nach seinem Zehenbruch auch am Donnerstag nicht trainieren und droht im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr) auszufallen. Die Entscheidung über einen Einsatz des Nationalspielers soll im Abschlusstraining am Freitag fallen.
„Wenn er fit ist, wird er von Anfang an spielen“, sagte Trainer Lucien Favre. Der Schweizer werde auch bei einem Ausfall des Leistungsträgers weiter auf ein 4-4-2-System setzen. Wer den Torjäger (zehn Treffer) dann ersetzen solle, sagte Favre nicht. „Ich habe aber schon eine Idee“, sagte der Schweizer, der wohl auf Igor de Camargo verzichten muss.
Der Belgier, der beim 3:0-Sieg beim 1. FC Köln am vergangenen Freitag nach wochenlanger Verletzungspause ein Fünf-Minuten-Comeback gegeben hatte, fehlte wegen Rückenproblemen beim Training.
Vor dem mit 54.047 Zuschauern restlos ausverkauften Liga-Hit zwischen den Tabellenersten - und zweiten hat der Gastgeber Respekt vor dem wiedererstarkten deutschen Meister. „Es ist für mich keine Überraschung, dass Dortmund wieder da ist“, sagte Favre. „Für mich ist der BVB ein Meisterschaftsfavorit und eine der besten Mannschaften Europas.“
Deshalb müsse seine Mannschaft gegen die „leicht favorisierten“ Westfalen „eine Topleistung zeigen, um bestehen zu können“.
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