Geht dem DFB mit Roman Neustädter ein Riesen-Talent flöten? In Gladbach hat Mittelfeld-Motor Roman einen großen Anteil am sensationellen Höhenflug, machte beim Heim-Dreier gegen Nürnberg sein 30. Pflichtspiel in Serie.
Jetzt wird der Borussen-Ballack kräftig vom ukrainischen Verband angebaggert. Roman soll beim Aufbau eines neuen Teams helfen, zusammen mit Bayerns Tymoschtschuk die Schaltzentrale im ukrainischen Mittelfeld bei der EM 2012 bilden und Stürmern wie dem Ex-Leverkusener Voronin die Bälle auflegen.
„Der Kontakt ist da“, bestätigte Neustädter am Mittwoch. Noch gibt es allerdings rechtliche Probleme, da Roman keinen gültigen ukrainischen Pass hat. Für Neustädter wäre das Nationalteam eine Herzensangelegenheit. Der 23-Jährige wurde in Dnjepropetrowsk geboren, lebte dort bis zu seinem 4. Lebensjahr, ehe die Familie nach Deutschland kam.
„Meine Heimat liegt mir am Herzen, ich weiß, wo ich herkomme. Ich beherrsche auch die Sprache“, verrät Roman, der mit einem Einsatz in der ukrainischen Auswahl einen großen Wunsch seines verstorbenen Opas Alexander erfüllen würde. „Er hat sich immer gewünscht, dass ich Fußball spiele. Er wäre sicherlich sehr stolz auf mich.“
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