Stefan Effenberg will bei Borussia die Macht übernehmen und aus den Fohlen Tiger machen. Geht es nach Effe, wird er im Sommer neuer Sportdirektor und Vorsitzender der Geschäftsführung.
Die Entscheidung fällt bei der Mitgliederversammlung Ende des Monats. Elf kritische Fragen an den 42-Jährigen:
Gar keine! Uli Hoeneß war 27, als er Manager wurde. Rudi Völler 37. Irgendwann muss man ja anfangen.
Ich habe viele gute Freunde. Rudi Völler und Reiner Calmund sind „Big Buddies“ von mir. Da redet man natürlich über den Fußball und wie das geschäftlich abläuft.
Weil sich bei Borussia etwas verändern muss. Es kann nicht sein, dass man vom ersten Spieltag an zittern muss, die Klasse zu halten. Oder noch schlimmer: Dass der Verein hier nebenan vor Gladbach steht...
Mit dem Kader und der Qualität müsste es für einen Platz im Mittelfeld reichen. Für mich bedeutet sportliche Kompetenz nach 10 Punkten und 47 Gegentoren sofort einzuschreiten und zu reagieren.
Sollte das der Fall sein, was ich nicht hoffe, heißt es sofortiger Wiederaufstieg und dann nicht wieder 15 Jahre auf einen einstelligen Tabellenplatz zu warten.
Diese Leute haben mich gebeten, ihre Namen noch nicht zu nennen. Sie werden genannt, wenn wir im Amt sind.
Wir haben natürlich noch viele Gespräche mit vielen Fan-Klubs, damit sie unsere Maßnahme verstehen.
Habe ich nicht!
Die Tür ist auf. Das Gespräch mit dem Fanprojekt wird in kürzester Zeit unter sechs Augen folgen.
Nein! Ich merke, dass die Fans so langsam warm werden mit dem, was wir vorhaben.
Ich sehe eine Angst vor dem Verkauf von Vereinsanteilen. Die haben wir entkräftet. Ansonsten sind unsere Gespräche positiv.
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