Oscar Wendt ist Borussias Top-Transfer für die neue Saison. Der schwedische Nationalspieler (25) hat mit dem FC Kopenhagen Champions League gespielt, zahlreiche Titel gesammelt. Spieler von seinem Kaliber wechseln nicht, um beim neuen Klub nur auf der Bank zu sitzen. Doch damit muss Wendt zum Saisonstart rechnen.
Zwischen ihm und dem Stammplatz in der Elf von Lucien Favre steht kein geringerer als Filip Daems. Der Linksverteidiger und Routinier (Vertrag bis 2013) hat den Wendt-Angriff bislang mit Bravour abgewendet. Läuft das Duell auf links so weiter, hat Daems (32) Freitag beim Pokal-Fight in Regensburg und zum Liga-Auftakt bei Rekordmeister Bayern klar die Nase vorn.
Als einer der großen Gewinner der Vorbereitung will Filip sich aber nicht feiern lassen. „Konkurrenz ist nichts Neues für mich, das ist jedes Jahr so. Sicher, auf meiner Seite haben sie einen richtig Guten geholt. Ich denke, keiner kann sich ausruhen, Ich nicht, Oscar nicht.“
Zieht Daems weiter seinen Stiefel so durch, droht Wendt die Dauerkarte für Borussias Ersatzbank. Schon in der letzten Saison stand Filip als Dauerbrenner in allen 34 Bundesliga-Spielen (plus Relegation) auf dem Platz. Trainer Lucien Favre vertraut Filip: „Seit ich bei Borussia bin, hat er gut gespielt und sehr wenige Fehler gemacht.“ Dafür darf Daems auch weiterhin die Kapitänsbinde tragen, Martin Stranzl ist sein Vertreter. Der übernimmt die Binde nur, wenn Daems schwächelt und Wendt seine Chance nutzt.
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