Empfehlen | Drucken | Kontakt29.10.2011 - 10:32 Uhr

Drei Spiele ohne Dreier: Gladbach: Hangover gegen Hannover?

Von VOLKER GEISSLER und ACHIM MÜLLER
Oscar Wendt enttäuscht nach dem 0:1 in Hoffenheim. Samstag soll es wieder fröhlichere Gesichter geben.
Oscar Wendt enttäuscht nach dem 0:1 in Hoffenheim. Samstag soll es wieder fröhlichere Gesichter geben.
Foto: dapd
Mönchengladbach –  

„Es fehlt viel an unserer Mannschaft. Vergessen sie nicht, wo wir vor einigen Monaten noch waren. Gegenfrage: War es nur Zufall, dass wir da unten gestanden haben?“

So schmetterte ein leicht genervter „Hennes“ Lucien Favre jüngst Fragen zu Borussias seit Wochen katastrophaler Chancenverwertung ab.

Gladbachs Offensive schwächelt im Abschluss, mit dem verletzten Igor de Camargo (Innenbandanriss im Knie) fehlt der einzige eiskalte Knipser. Folge: Drei Spiele in Serie ohne Dreier, in der Tabelle von zwei auf sieben abgerutscht, dazu der Pokal-Zitter-Elfer-Krimi mit Happy End beim Drittligisten Heidenheim.

Nach dem berauschenden Saison-Auftakt mit Hurra-Fußball, Auswärts-Triumph bei den Über-Bayern und Champions-League-Träumen ist den Fohlen ein wenig der Schwung, die Leichtigkeit, abhandengekommen. Droht am Samstag im Heimspiel gegen Bayern-Bezwinger Nr. 2 Hannover 96 der „Hangover“? Kater- statt wie bislang Aufbruch-Stimmung?

Mini-Titan Marc-André ter Stegen sagt: „Wenn wir den Anschluss vorne halten wollen, ist das ein Spiel, das wir gewinnen müssen.“ Der Elfer-Killer weiter: „Wir müssen schauen, dass wir drei Punkte im Park nachlegen. Wir wissen, was auf uns zukommt, sie sind nicht umsonst dort, wo sie stehen.“

Eigentlich sind die Niedersachsen aber genau der richtige Gegner, um den Abwärtstrend in der Liga wegzuballern: Gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten hat Borussia eine so gute Heimbilanz wie gegen Hannover (15 Siege in 21 Duellen). Marco Reus: „Wir sind sehr heimstark, haben zu Hause noch kein Spiel verloren. Das soll so bleiben.“

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