Marc-Andre ter Stegen humpelte als letzter Borusse zu den 4.000 Fohlen-Fans, die ihr Team trotz der schwächsten Saisonleistung mit Beifall verabschiedeten.
Hoffenheims Vedad Ibisevic hatte nicht ins Tor, sondern auch das Knie des besten Gladbachers getroffen.
„Es war kein Foul. Wir gehen beide mit Risiko zum Ball. Das gehört zum Fußball“, machte der Torhüter dem Torschützen keinen Vorwurf. Als ter Stegen auf dem Rasen behandelt wurde, lief sich Ersatzkeeper Christofer Heimeroth schon warm. Doch Ter Stegen biss sich durch. Anders als die Spieler vor ihm.
„Wir haben es nicht geschafft, vorne Akzente zu setzen“, sagte ter Stegen. „Hoffenheim hatte auch nicht viele Chancen, aber eine machen sie.“
Ob er Dienstag im Pokal in Heidenheim spielen kann, war zunächst offen. Manager Max Eberl: „Er kühlt jetzt das Knie, dann schauen wir mal.“
Am Sonntag dann die Entwarnung: Der Keeper konnte schon wieder trainieren und gab grünes Licht für einen Einsatz in Heidenheim.
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Borussen-Coach Lucien Favre würde seinen ehemaligen Musterschüler Raffael nur zu gerne zu den Fohlen lotsen, aber daraus wird wohl nichts.
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