1:1 in Bochum: Danke, Marco! Gladbach bleibt erstklassig
Von
AXEL STRÖTKER
Bochum - Gladbach: die Bilder vom Spiel
Bochum - Gladbach: die Bilder vom Spiel
Moment des Glücks: Marco Reus knallt den Ball zur Rettung ins Bochumer Tor.
Foto: Bongarts/Getty Images
Der Gladbacher Superstar dreht jubelnd ab.
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Die Fohlen-„Rakete“ machte den Unterschied.
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Der Schock für Bochums Coach Friedhelm Funkel.
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Die Gladbacher Jubeltraube nach dem 1:1-Ausgleich.
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Die Fohlen-Kicker können ihr Glück kaum fassen.
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In der ersten Halbzeit konnten die Bochumer jubeln. Am Ende reichte es aber nicht für den Zweitligisten.
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Mo Idrissou schaufelt den Ball mit dem Rücken zum Tor weiter zu Reus – aber der trifft dann aus Abseits-Position.
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Lucien Favre peitschte seine Mannschaft immer wieder nach vorne.
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Ostrzolek gegen Reus – ein bedeutendes Duell in diesem Spiel.
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Nach dem Bochumer Führungstor brechen im Heimblock alle Dämme.
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Dabrwoski feiert, er bereitete das 1:0 stark vor.
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Dante schirmt die Kirsche vor Christoph Dabrowski ab.
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Filip Daems will Mimoun Azaouagh stoppen.
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Mirkan Aydin hält sich Havard Nordtveit vom Leib.
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Bochum –
Um 22.28 Uhr ließen Gladbachs Spieler ihren Rettungs-Architekten hochleben. Lucien Favre flog vor den Gladbacher Fans durch die Luft, während auf der anderen Seite Friedhelm Funkel seine Spieler trösten musste.
Borussias Trainer hat das scheinbar Unmögliche möglich gemacht und seine zwischenzeitlich abgeschlagene Mannschaft doch noch zum Klassenerhalt geführt. Dafür reichte das 1:1 im Relegations-Rückspiel in Bochum, zu dem Marco Reus nach 72 Minuten den entscheidenden Treffer beisteuerte.
„Wir waren 180 Minuten gleichwertig. Das war ein Duell auf Augenhöhe, das Glück war auf Seiten der Gladbacher. Glückwunsch“, sagte der frustrierte Funkel, während Gladbachs Sportdirektor Max Eberl durchpustete: „So eine Saison möchte ich nicht nochmal erleben. Das war eine Saison mit vielen Tiefen und am Ende mit einer großen Höhe.“
Gladbach wackelte auch Mittwochabend wieder lange Zeit. Keine drei Minuten waren gespielt, als Paul Freier die erste Bochumer Ecke in den Strafraum schlug. Marcel Maltritz schraubte sich hoch und rammte die Kugel an den Querbalken – Riesendusel für die Borussen.
So jubelt Borussia nach dem Wunder
Bildergalerie ( 15 Bilder )
So jubelt Borussia nach dem Wunder
Es gab kein Halten mehr: Lucien Favre wurde von seiner Mannschaft gefeiert – er ist der Architekt der Fohlen-Rettung.
Foto: Bongarts/Getty Images
Es gab kein Halten mehr: Lucien Favre wurde von seiner Mannschaft gefeiert – er ist der Architekt der Fohlen-Rettung.
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Es gab kein Halten mehr: Lucien Favre wurde von seiner Mannschaft gefeiert – er ist der Architekt der Fohlen-Rettung.
Foto: dapd
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Es gab kein Halten mehr: Lucien Favre wurde von seiner Mannschaft gefeiert – er ist der Architekt der Fohlen-Rettung.
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Es gab kein Halten mehr: Lucien Favre wurde von seiner Mannschaft gefeiert – er ist der Architekt der Fohlen-Rettung.
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Es gab kein Halten mehr: Lucien Favre wurde von seiner Mannschaft gefeiert – er ist der Architekt der Fohlen-Rettung.
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Es gab kein Halten mehr: Lucien Favre wurde von seiner Mannschaft gefeiert – er ist der Architekt der Fohlen-Rettung.
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Dafür schlug das Team von Friedhelm Funkel zu. Martin Stranzl spielte einen Fehlpass im Mittelfeld, dann ging alles ganz schnell. Mirkan Aydin setzte sich auf dem Flügel gegen zwei Gladbacher durch, bediente Christoph Dabrowski. Der legte am Fünfmeterraum quer und traf Harvard Nordtveit, der den Ball über die eigene Linie beförderte.
Bochum vorne, Gladbach geschockt. Kurz vor der Pause wurden die Gäste aber stärker. Als erste Warnung setzte Mo Idrissou einen Kopfball an die Latte, der Druck wurde größer.
Die Erlösung erfolgte nach 72 Minuten, als der eingewechselte Igor de Camargo klasse auf Reus durchsteckte und der an Andreas Luthe vorbei zum entscheidenden Treffer einschob.
Der Rest war eine einzige Party, bei der die Torschützen Nordtveit und Reus noch feixend die Trikots tauschten. „Wir haben es verdient, in der Liga zu bleiben“, so Favre, über den sein Keeper Marc-André ter Stegen sagt: „Er kam, sah und siegte.“