Empfehlen | Drucken | Kontakt05.05.2011 - 14:22 Uhr

Dante vor Comeback: Daems: „Partie gegen Freiburg ist wie ein Finale“

Borussia-Kapitän Filip Daems glaubt fest an den Klassenerhalt.
Borussia-Kapitän Filip Daems glaubt fest an den Klassenerhalt.
Foto: dpa
Mönchengladbach –  

Erstmals in dieser Saison zwei Siege in Serie, dabei kein Gegentor und nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz: Bei Borussia Mönchengladbach ist der Glaube an den Klassenverbleib groß wie lange nicht mehr.

„Wir sind in einer sehr, sehr ordentlichen Phase“, sagte Sportdirektor Max Eberl vor dem Spiel gegen den SC Freiburg am Samstag. „Aber man muss realistisch bleiben. Wir müssen ein verdammt kompliziertes Heimspiel gewinnen.“

Nur bei einem Erfolg bleibt die Chance auf Tabellenplatz 15 und damit den sicheren Bundesliga-Verbleib bestehen. Eine Niederlage könnte aber schon den Abstieg besiegeln.

„Es sind nur noch zwei Spiele, und die Partie gegen den SC Freiburg ist für uns wieder so etwas wie ein Finale. Unsere Leistung und die Ergebnisse haben zuletzt gestimmt - wir müssen genauso weitermachen. Wir haben den Relegationsplatz im Visier. Das wird schwierig genug. Das steht absolut im Vordergrund, wir dürfen uns keine Gedanken über die anderen Spiele machen, das können wir nicht beeinflussen“, sagte Borussia-Kapitän Filip Daems.

„Wir müssen hinten konzentriert spielen und nach vorne Druck machen. Angst ist jedenfalls fehl am Platz“, sagte Trainer Lucien Favre. Gegen Freiburg hat der Coach wieder Abwehrspieler Dante als Option, der nach überstandener Muskelverhärtung im Kader steht. Marco Reus ist dafür leicht angeschlagen, soll aber spielen können.

Von der Kampfansage Stefan Effenbergs, der als Galionsfigur der „Initiative Borussia“ den derzeitigen Sportdirektor Eberl ablösen möchte, soll sich die Mannschaft nicht ablenken lassen. „Die Initiative gibt es ja nicht erst seit gestern, das wird uns alles nicht beeindrucken“, sagte Eberl.

Mehrere Fan-Gruppierungen wollen vor dem Spiel „für den Erhalt des Mythos Borussia“ demonstrieren. Damit soll die Einheit bei den Anhängern gestärkt werden. Zugleich soll die Kundgebung die Standpunkte der Fans für Veränderungen in der Vereinsführung, mehr Einfluss auf die Vereinspolitik, mehr Vertrauen in eigene Talente sowie gegen Verkäufe von Vereinsanteilen und -rechten an Dritte verdeutlichen.

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