Das 1:0 zum EM-Qualifikations-Auftakt in Brüssel gegen Belgien verfolgte Marco Reus im Borussia-Bus auf der Rückfahrt vom 3:0 bei Drittligist Ahlen.
Am 17. November wird der 21-Jährige selbst mit dem Adler auf der Brust in Göteborg gegen Schweden auflaufen - wenn er gesund bleibt.
„Der Zeitpunkt, junge Spieler zu testen, ist nie zu früh, wenn jemand fußballerisch gut ist. Für mich ist das ein wichtiger Bestandteil meines Jobs“, verrät Joachim Löw EXPRESS seinen Plan, weitere Talente wie Reus und den Dortmunder Mario Götze (18) in die National-Mannschaft zu integrieren.
„Wir haben zwei Jahre Zeit bis zur EM. Da sind Testspiele wie im November gegen Schweden eine Chance diese jungen Spieler mal zu sehen“, sagt der Bundestrainer. Im Mai gegen Malta und im August gegen Dänemark musste Reus verletzt absagen, bei der dritten Einladung soll es endlich klappen: „Ich versuche meine Leistung zu bringen und den Rest kann ich nicht beeinflussen. Aber natürlich hoffe ich, erneut nominiert zu werden, um dann auch mein Debüt feiern zu können.“
Unterstützung erhält er von Borussias Sportchef Max Eberl, seinem Entdecker: „Marco war ja schon zweimal auf dem Sprung und wenn er so weiter macht, wird es auch bald klappen, denn er hätte es wirklich verdient.“
Reus über seine rasante Entwicklung: „Es ging sehr schnell. Zur Zeit läuft es gut. Aber so ist Fußball. Es kann genau so schnell wieder bergab gehen. Von daher versuche ich jeden Tag zu genießen.“
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