Noch lässt Oscar Wendt die Attacke auf den Stammplatz von Kapitän Filip Daems locker angehen. Borussias neuer Schweden-Happen mit der Rückennummer 17 („Die hatte ich schon immer“) macht im Trainings-Camp zusammen mit Reus, Nordtveit und Zimmermann vorerst leichte Laufübungen.
Ich komme nach meinem Urlaub langsam rein, wir steigern Schritt für Schritt die Belastung“, so Oscar. In Dänemark hat der Linksverteidiger mit Kopenhagen einen Titel nach dem anderen eingefahren, in der Champions League gegen Messi und Ronaldo gespielt. Bei Borussia lautet die Mission eher Klassenerhalt.
Für Wendt kein Problem, denn: „Die Champions League vermisse ich nicht. Ich mag die großen Spiele – und die habe ich in der Bundesliga. Diese Liga ist für mich bis auf die Musik wie Champions League. Jedes Spiel ist eine Herausforderung.“
Genau das habe er in Kopenhagen am Ende vermisst. „In Dänemark spielst du manchmal nur vor ein paar Tausend Zuschauern, wirst nicht immer voll gefordert. Ich will aber ein höheres Level erreichen, ein besserer Spieler werden.“ Von Borussia ist er total begeistert: „Es geht sehr familiär zu.“ Jeder hilft, ist für den anderen da.“
Den Fohlen traut der 25-Jährige für die Zukunft einiges zu. „Ich weiß, wie man Titel gewinnt. Wir müssen realistisch sein, aber das Team ist stärker, als nur gegen den Abstieg zu spielen“.
Nicht nur mit Borussia hat Oscar große Ziele. Nächsten Sommer will er auch seine hübsche Verlobte Sandra heiraten. „Nachdem wir mit Schweden den EM-Titel geholt haben“, grinst Wendt frech.
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