Empfehlen | Drucken | Kontakt02.05.2011 - 21:23 Uhr

Mission Machtwechsel: Borussia: Attacke Effenberg

Stefan Effenberg will den Machtwechsel bei Borussia.
Stefan Effenberg will den Machtwechsel bei Borussia.
Foto: Wiechmann
Mönchengladbach –  

Der Tiger lässt die Katze aus dem Sack: Dienstag stellt Stefan Effenberg seine Gefährten für den Machtwechsel bei Borussia vor. Attacke Effe!

Er will Sportdirektor und Vorsitzender der Geschäftsführung werden – und die jetzige Führung mit Hilfe der fast 45.000 Mitglieder abwählen.

Effenberg: „Die Herren wollen sich doch am Erfolg messen lassen. Da wird alles schöngeredet. Aber Fakt ist: Borussia ist 17.! Fakt ist: Der letzte einstellige Tabellenplatz war in der Saison 95/96 - da habe ich noch gespielt. Jedes Jahr wird gesagt, es wird besser - und wieder stehen sie unten drin. Da haben irgendwann die Fans die Schnauze voll.“

Setzt sich der Tiger am 29. Mai auf der JHV durch, rollen die Köpfe von Sportdirektor Eberl, Präsident Königs & Co..

Effenberg: „Eberl hat auch gute Dinge gemacht, aber du musst eine gewisse Persönlichkeit und Ausstrahlung haben. Es muss sportliche Kompetenz rein. Dazu zählt, dass bei einer Hinrunde mit zehn Punkten und 47 Gegentoren die Reißleine gezogen- und der Trainer entlassen wird.“

Der 42-Jährige zur angeblichen Harmonie beim VfL: „Ein Rainer Bonhof läuft in der Pause an mir vorbei und fleht: Stefan, bitte tu’ uns allen einen Gefallen und pack’ hier mit an, damit es wieder besser läuft.“ Königs wollte weder vom Tiger, noch von anderen Größen aus Borussias Jahrhundert-Elf Hilfe annehmen.

Effenberg: „Wenn sie die nicht wollen, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn man nicht nur redet sondern aufsteht.“ Wie auch Günter Netzer, Berti Vogts und Horst Köppel. Sie sind der lebende Mythos Borussia – und helfen Effe bei der Mission Machtübernahme.

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