Empfehlen | Drucken | Kontakt11.08.2011 - 13:51 Uhr

Wiedergutmachung gene VfB: Borusse Daems: „Das passiert uns nicht noch mal“

Von ACHIM MÜLLER
So war’s im Februar: Michael Frontzeck sieht eine 2:3-Pleite gegen den VfB.
So war’s im Februar: Michael Frontzeck sieht eine 2:3-Pleite gegen den VfB.
Foto: Imago
Mönchengladbach –  

Es war eine der schlimmsten Ohrfeigen in der letzten Zitter-Saison: Mit 2:0 lagen die Fohlen Anfang Februar im Keller-Duell gegen den VfB Stuttgart zur Pause schon vorne.

Sie waren auf dem besten Weg, Revanche für die 0:7-Klatsche aus dem Hinspiel zu nehmen. Dann folgte jedoch eine Horror-Halbzeit, in der Borussia alles verdaddelte und am Ende noch eine ganz bittere 2:3-Pille schlucken musste.

Die Rote Laterne brannte im Anschluss lichterloh am Niederrhein. Jetzt kommen die Schwaben wieder in den Borussia-Park, diesmal aber zum Bundesliga-Gipfel. Beide Teams sind furios in die neue Saison gestartet, Gladbach blamierte sensationell Rekordmeister Bayern München (1:0), der VfB demontierte gnadenlos Pokalsieger Schalke (3:0)

„Stuttgart hat eine gute Mannschaft, das haben sie bewiesen. Die sind sehr gefährlich, gerade bei Kontern. Wir müssen eine Top-Leistung abrufen, wenn wir die Punkte hier behalten wollen“, richtet VfL-Kapitän Filip Daems bereits den Blick nach vorne.

Der Jubel-Rausch von München ist für den Belgier längst verflogen. „Bayern ist vorbei, einige Jungs von uns sind weg und bei der Nationalmannschaft. Das wird wieder eine harte Woche.“

Filip glaubt nicht, dass Borussia am Samstag noch einmal so eine Nummer zulässt wie letzte Saison gegen den VfB. „Wenn wir so auftreten wie in den vergangenen Monaten passiert das nicht noch mal.“ Zumal Retter-Coach Lucien Favre immer mehr aus den Borussen herauskitzelt.

Daems: „Der Trainer hat unglaublich viel gearbeitet im taktischen Bereich. Jeden Tag arbeitet er mit uns daran, dass wir noch besser werden. Er verlangt viel von uns, alle müssen mitmachen und hochkonzentriert sein.“ Und was macht die Favre-Borussia aus? „Es geht nicht um einzelne Spieler, sondern darum, dass die Mannschaft funktioniert.“

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