In der 84. Minute verließ Jogi Löw vorzeitig das Badenova-Stadion, um dem bei Auto fahrenden Fans gefürchteten Freiburger Stau zu entgehen. Der Bundestrainer verpasste noch drei Borussen-Chancen, an denen Marco Reus maßgeblich beteiligt war.
Zunächst legte er für de Camargo auf, dann für Neustädter, und in der zweiten Minute der Nachspielzeit scheiterte er dann mit der ultimativ letzten Borussen-Chance persönlich an Torwart Baumann. Noch unter den Augen Löws hatte er nach der Pause bereits eine Großchance aus zentraler Position versemmelt.
Zwar war der 22-Jährige Samstag fleißigster Gladbacher, doch wie Lucien Favre dürfte sich auch Löw wohl etwas mehr Effizienz wünschen.
Torwart Marc-André ter Stegen, der in Löws Zukunftsplanungen eine Rolle spielen könnte, konnte sich kaum auszeichnen: Der Gegentreffer war unhaltbar, ansonsten gab es für den 19-Jährigen nicht viel zu halten.
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