Pech für Juan Arango: Der Kapitän von Venezuela hatte im Copa-America-Halbfinale gegen Paraguay das Siegtor auf dem Schlappen – traf aber nur Aluminium. Venezuela schied dann im Elfmeterschießen aus.
Nach der Partie kam es zu einer wilden Schlägerei auf dem Spielfeld. Spieler, Trainer und Betreuer beider Teams waren daran beteiligt. Das Spektakel dauerte mehrere Minuten, ehe die Polizei die Situation auflösen konnte und beide Teams in die Kabinen begleitete.
Die stark aufspielende Mannschaft der „Vinotinto“ hatte Paraguay vor nur 5000 Zuschauern am Rande einer Niederlage. Nach 90 Minuten ging die Partie mit 0:0 in die Verlängerung – und dort rettete gleich zweimal das Torgestänge den Favoriten vor einem Rückstand. Auch eine gelbrote Karte gegen den Ex-Wolfsburger Jonathan Santana (103. Minute) spielte Venezuela nicht den entscheidenden Trumpf in die Hand.
Das Pech Venezuelas setzte sich im Elfmeterschießen fort. Franklin Lucena verschoss den dritten Elfer, Paraguay (unter anderem mit Lucas Barrios) gab sich keine Blöße und versenkt alle fünf Strafstöße.
Im Finale trifft Paraguay am Sonntag in Buenos Aires auf den WM-Vierten Uruguay. Juan Arango und Venezuela spielen einen Tag vorher gegen Peru um Platz 3.
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