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3:0 in Alstätte: Drei Knaller – und Herthas Raffael im Anflug?

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Igor de Camargo drehte auf.
Igor de Camargo drehte auf.
 Foto: Getty Images
Alstätte –  

Zweiter Test, zweiter Sieg für Borussia Mönchengladbach. Die Fohlen setzten sich am Samstag in Alstätte gegen Drittligist Preußen Münster mit 3:0 durch.

Vor 3000 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Bahnhof kam die Mannschaft von Trainer Lucien Favre trotz heftiger Regenschauer gegen Münster nicht ins Schwimmen, hatte die Partie jederzeit im Griff. Preußen, das tags zuvor Hannover 96 noch mit 3:0 düpiert hatte, hatte kaum eine Torchance. Auf der anderen Seite ließen die Fohlen zahlreiche Gelegenheiten ungenutzt, verballerten alleine in der ersten Viertelstunde drei Großchancen.

Doch dann drehten Flügelflitzer Patrick Herrmann und Igor de Camargo auf, hebelten per Doppelpass die Preußen-Abwehr auseinander, ehe de Camargo abgezockt zur 1:0-Führung (29.) einschob. Der brasilianische Stürmer grinste später: „Ich fühle mich gut, will in der Vorbereitung zeigen, was ich drauf habe. Ich denke, das ist mir bislang ganz gut gelungen.“ Die Vorentscheidung fiel vier Minuten vor der Pause. Münster-Keeper Schulze-Niehaus leistete sich einen irren Blackout, Gladbachs Thorben Marx sagte danke und haute die Kugel zum 2:0 (41.) ins Netz.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Favre fast komplett durch, 3-Millionen-Einkauf Peniel Mlapa verdaddelte zwei Riesendinger. Besser machte es da kurz vor dem Abpfiff Schweden-Stürmer Branimir Hrgota beim 3:0 (85.). Zufrieden war Trainer Favre aber nicht. „Ich bin ein wenig enttäuscht“, monierte der Schweizer, dass Münster zunächst nicht mit der A-Elf ins Spiel gegangen war.

Dass neben Luuk de Jong auch Berlins Raffael im Anflug sein soll, wollte Favre nicht kommentieren. „Wir werden sehen, was passiert.“

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